Graspapier

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 Frisch gemähtes Gras ist als Heu ein Rohstoff für Graspapier. Foto:  Paul Jarvis  auf  Unsplash .

Frisch gemähtes Gras ist als Heu ein Rohstoff für Graspapier. Foto: Paul Jarvis auf Unsplash.

Graspapier ist "die" Innovation bei Kaffeebechern

Coffee to go Becher sind derzeit landauf landab sprichwörtlich in aller Munde. Ob als An- oder Aufreger. Die Deutsche Umwelthilfe fordert gar eine Einstellung der Produktion zum Vorteil sogenannter Travel mugs, die recycelt werden können aber ausgespült werden müssen. 

An solcherart Diskussionen beteiligt sich die WEBER Packaging GmbH aus Güglingen im Landkreis Heilbronn im Bundesland Baden-Württemberg grundsätzlich nicht: "Wir wollen als Handelsunternehmen für unsere Abnehmer und deren Anwender vor allem der beste Informationslieferant und in der kompetenten Beratung aktiv sein", erklärt Geschäftsführer Vertrieb Stephan Weber sein Rollenverständnis.

Zusammen mit seinem Bruder Michael, dem Geschäftsführer Einkauf und Personal, hat er zuletzt einen Verhaltenskodex (engl.: Code of conduct) auf den Weg gebracht, der für die Belegschaft sogar in Buchform als Hardover produziert wurde. Darin liest sich das Selbstverständnis des schwäbischen Familienbetriebs so:

"§ 9 Achtsamkeit: (...) Gemäß unserem schwäbischen Motto "Was will'sch aipagga?" (Hochdeutsch: Was möchten Sie einpacken?) denken wir dabei vom Anwender her und streben dabei – stets unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte – das Optimum für unsere Auftraggeber an. Wünschen nach ökologischen Gesichtspunkten wie der Favorisierung einzelner Materialien (z.B. "Papier statt Plastik") tragen wir Rechnung, wenn die Ökobilanz und oder der sprichwörtliche ökologische Fußabdruck des Artikels und dessen Einsatz ökologisch positiv ist."

Kaffeebecher aus Graspapier

 Die sprichwörtlich grüne WEBER Logistik mit einem Motiv aus der Schwäbischen Toskana. Illustration: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH; Foto: Anne Stuiber für die © WEBER Packaging GmbH

Die sprichwörtlich grüne WEBER Logistik mit einem Motiv aus der Schwäbischen Toskana. Illustration: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH; Foto: Anne Stuiber für die © WEBER Packaging GmbH

Kaffeebecher aus Graspapier gelten als die bislang neuste Innovation im weiten Feld der Außer-Haus-Verpflegung, wenn es um den sicheren Transport von brühfrischem Coffee to go geht.

Grüne Logistik

Uwe D'Agnone, der Geschäftsführer der Creapaper GmbH, stellt den Rohstoff dazu nicht etwa nur her sondern hat diesen auch entwickelt.

Als GRASPAP® wird das Heu der nachfolgend nochmals erklärten Ausgleichsflächen zu Pellets verarbeitet, damit die ausgesprochen leichten und sehr trockenen Pflanzenfasern beim Zugeben ins Wasser in der Papiermühle nicht auf der Oberfläche schwimmen bleiben sondern stets zuerst auf den Wannenboden absinken und sich dort vollsaugen und auflösen.

Nicht zuletzt wird durch die Komprimierung des Grases als Heu in Pellet-Form auch das Volumen stark reduziert und dient somit auch einer einfacheren Logistik.


Videos

In diesen vier öffentlichen Videos erfahren Sie in wenigen Minuten das Wichtigste zum Thema. 


 Graspapierbecher-Design: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Graspapierbecher-Design: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

natürlicher tierschutz

Das Heu für jene Graspapier-Pellets, mit denen später Graspapier hergestellt wird, kommt als frisch gemähtes Gras von sogenannten Ausgleichsflächen, die von der Europäischen Union als solche ausgewiesen wurden.

Weil dessen erste Mahd erst nach der Brutzeit vieler Wildtiere Anfang Juni geschehen sowie mindestens zwei aber auch maximal nur drei mal pro Jahr überhaupt gemäht werden darf – schützt Graspapier die heimische Tierwelt.

 Die Unternehmer und Brüder Michael und Stephan Weber. Foto: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Die Unternehmer und Brüder Michael und Stephan Weber. Foto: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

neuartige graspapierbecher kommen aus der region heilbronn-franken

Zwei, die nachhaltig denken und handeln. Das sind die Unternehmer Michael (links) und Stephan Weber aus Güglingen bei Brackenheim.

An ihrem Firmensitz inmitten der Schwäbischen Toskana entwickeln, gestalten, liefern und verkaufen die beiden Brüder mit ihrem Team die neuste Generation an Graspapierbechern.

Schützenswerte Fauna und Flora

Die Tier- und Pflanzenwelt, die durch die Existenz der sogenannten Ausgleichsflächen nachhaltig geschützt wird, ist nicht zuletzt auch das Ergebnis der heimischen Graspapier-Produktion. Maximal 50 Kilometer weit entfernt sollen beispielsweise jene Flächen laut einer Vorgabe liegen, von der eine Papiermühle ihr Heu einfährt.

Speziell die schützenswerte Kulturlandschaft des Biosphärenreservats Schwäbische Alb bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten wichtigen Lebensraum. Beispiele hierfür sind RotmilanWanderfalkeWespenbussardRaufußkauzHeidelercheSteinschmätzerBerglaubsängerBechsteinfledermausAlpenbockSchwarzer ApolloSchwalbenschwanz oder der Blauschwarze Eisvogel. Typische Pflanzenvertreter sind zahlreiche seltene Orchideen oder die Silberdistel. (Wikipedia-Eintrag vom 18.05.2018 um 11:38 Uhr)

sichere papier-produktion im biosphären-reservat

Inmitten des artenreichen Biosphärenreservats Schwäbische Alb liegt beispielsweise die Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co. KG, die strengste Umweltrichtlinien einhält, um in dieser Idylle Graspapier produzieren zu dürfen. Das in Lenningen ansässige Unternehmen greift dabei auf die GRASPAP® Pellets der Creapaper GmbH zurück.

 Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2018

pressetext

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 Kollegin und Kaffeebecher-Expertin Claudia Peter. Foto: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Kollegin und Kaffeebecher-Expertin Claudia Peter. Foto: Marina Brockhoff für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

o-ton der anwenderin

Claudia Peter geht tagtäglich mit Kaffeebecher-Bestellungen um. Interviewanfragen bitte an uns.

 Graspapier. Ein Icon der © Creapaper GmbH

Graspapier. Ein Icon der © Creapaper GmbH

die graspapier-erfinder

Weitere Infos zur bereits vielfach preisgekrönten Graspapier-Innovation finden Sie mit einem Klick auf das obenstehende grüne Icon oder [hier].


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