Graspapierbecher

Naturfasern, die man sieht und spürt

Foto: WEBER Packaging GmbH für ©  EDEKA Dirnberger , 2019

Foto: WEBER Packaging GmbH für © EDEKA Dirnberger, 2019

Die neue Version des bereits 2018 von der WEBER Packaging GmbH eingeführten Graspapierbechers weist einzigartige optische und haptische Merkmale auf, die deutlich auf seinen Grasanteil aufmerksam machen. Als derzeit wohl nachhaltigster Einwegbecher weltweit ist dieser überall dort die optimale Lösung, wo Mehrwegsysteme keine positive Ökobilanz erzielen.

„Wir sind uns bewusst, dass Mehrwegsysteme derzeit in aller Munde sind“, sagt Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber. Nichtsdestotrotz bietet das schwäbische Familienunternehmen einen neuartigen Einwegbecher an: den sogenannten Graspapierbecher.

„Das ist etwas was man erklären muss“, kommentiert Ingo H. Klett, einer von derzeit knapp 230 Coffeologen weltweit. Dem ehemals hauptberuflich freien Journalisten ist es wichtig, dass im Rahmen der WEBER Unternehmenskommunikation, die er seit 2011 verantwortet, kein sogenanntes Greenwashing betrieben wird: „Etwa indem wir problematische Dinge schönfärben oder verklären.“ Ganz im Gegenteil.

Nutzen- vor Gewinnmaximierung

Was sich die Geschäftsführung zuletzt im Oktober 2017 als oberste Maxime auf ihre Fahne geschrieben hat, ist bemerkenswert. „Die Nutzenmaximierung kommt bei uns vor der Gewinnmaximierung“, sagt Stephan Weber und ergänzt: „Natürlich müssen auch wir wie jeder andere Wirtschaftsbetrieb entsprechende Gewinne einfahren. Doch die Kausalität verläuft genau anders herum. Das bestätigen inzwischen auch viele Studien aus den Naturwissenschaften.“ Was das im konkreten Geschäftsalltag heisst, ist inzwischen auch der gesamten Belegschaft klar. Nicht zuletzt wird es von beiden Brüdern Weber auch tagtäglich selbst vorgelebt: wer Dritten einen Nutzen bietet, erzielt ganz automatisch Gewinn.

Zum Vergleich

Wenn ein kleines Café auf dem Land mit 70 bis 90 Prozent Rücklaufquote hinsichtlich eines Mehrwegsystems rechnen kann, ist dies eine gute Sache. Findet auch WEBER. Bei einem Kunden mit rund 120 Filialen in Hochfrequenz-Lauflagen und weniger als 30 Prozent Rücklaufquote sähe die Rechnung dann aber gleich ganz anders aus:

Rund 9.600 bis 12.800 Doppelwand-Becher passen bei einer Füllmenge von jeweils 0,2 oder 0,3 Liter Größe auf eine Europalette. Sie sind dünnwandig, leichtgewichtig und stapelbar. „Stellen Sie sich nur einmal die gleiche Anzahl an Mehrwegbechern oder gar an Travel mugs vom Volumen her vor“, kommentiert Heiko Burk von der WEBER Logistik das anschauliche Beispiel: „Ohne auf den wesentlich höheren Energie-, Wasser- und CO²-Verbrauch bei deren Produktion einzugehen, sind alleine schon die dabei zusammenkommenden Transportgewichte, der Platzverbrauch sowie die wesentlich höheren Logistikkosten für wahrscheinlich gleich mehrere Lkw-Ladungen verantwortlich.“ Wenn da nicht annähernd jeder Mehrwegbecher auch wieder zur Ausgabestelle zurückkommt, wird es verdammt schwierig noch eine positive Ökobilanz zu erzielen.

Für viele Anwender ist auch jene Grauzone ein gewaltiges Argument, daß offiziell nach wie vor keine benutzten Verpackungen vom Gast über eine Theke in einen Laden und dort mit etwas in Kontakt kommen dürfen. Für all jene fällt eine solche Umsetzung mit Mehrwegbechern aus hygienischen Gründen schon per se aus.

Klimafreundlicher Grasanteil

Der Graspapierbecher springt – als derzeit wohl nachhaltigster Coffee to go Becher überhaupt – genau in diese Nische. Denn dadurch, daß bei ihm die Außenwand der Doppelwand aus einem hohen Anteil an Gras besteht, kann die selbe Menge des früher dafür verwendeten Rohstoffs Holz als sehr langsam nachwachsendem Rohstoffeingespart werden. Was einer Ersparnis von 75 Prozent der bisherigen CO²-Emissionen gleichkommt. Die Einschlüße dieser Naturfasern sind bei der neuen Version eindeutig sicht- und fühlbar.

Globale Erwärmung

Mare Chefredakteur Nikolaus Gelpke, der sich bereits Jahre vor seiner redaktionellen Tätigkeit einen Namen als Meeresbiologe gemacht hat, argumentiert, daß der Eintrag von Kunststoffen in die Weltmeere derzeit zu sehr im Fokus der Medien stehen würde. Der Umstand selbst sei zwar "furchtbar", es gäbe aber drei andere Parameter, die noch viel grössere Schäden in Natur und Umwelt anrichten würden. Allen voran die vielzitierten CO²-Emissionen:

„Wir können die Einflussfaktoren, die unserem Leben auf dieser Erde am meisten schaden, natürlich nicht zu 100 Prozent exakt bestimmen. Aber daß eine entsprechend hohe und dabei nicht vorherbestimmbare Einwirkung auf unsere Atmosphäre und Umwelt stattfindet – diesbezüglich fördern ganz sicher die vielzitierten CO²- Emissionen die am nachhaltigsten schädigenden Prozesse. Direkt danach käme meines Erachtens als weiterer Punkt gleich die Überfischung der Weltmeere.“

Schnell nachwachsender Rohstoff

Momentan stellt nur ein einziges Unternehmen den Rohstoff für den als Graspapier bekannten Papiermix her, die Creapaper GmbH aus Hennef. Ihr Geschäftsführer Uwe D’Agnone ist innerhalb der Papierindustrie inzwischen bereits bekannt wie ein bunter Hund. Gleich mehrere Papiermühlen arbeiten mit den sogenannten GRASPAP® Pellets als Rohstoff.

Das Gras dafür komme von EU-Ausgleichsflächen, sagt er. Das Heu daraus würde dann rein mechanisch und ohne die Zugabe von Wasser und Chemie, stark im Volumen verringert, zu eben jenen Pellets gepresst, die am Ende des Prozesses unter dem Markennamen GRASPAP® vermarktet werden.

Lifestyle-Accessoire mit positiver Aura

Ob in den Sozialen Medien oder im direkten Kontakt mit dem Endverbraucher: Der Graspapierbecher kommt an. Duje Dadic, Inhaber der Caférösterei Dylan & Harper in Wiesbaden: „Wir wurden geradezu überrannt nachdem wir den Graspapierbecher bekannt machten.“ Sicherlich ist dies nicht zuletzt auch ein Verdienst der Designerin Marina Brockhoff, die dem neuartigen Ecocup seine hochwertige Gestaltung schenkte.

Das Becherdesign gibt es jeweils in deutscher und englischer Sprache. Rund um eine zentral platzierte Kalligrafie sind mit Künstlerfarben subtil aquarellierte, kleine frische Grashalme in verschieden grün changierenden Farbtönen zu sehen.

Technische Fakten zu Graspapier

Aus dem vielzitierten Graspapier besteht speziell die äussere Wand des Graspapierbechers. Deren Papiermix verfügt aktuell über einen Grasanteil von rund 25 Prozent.

Einzelne der WEBER Packaging GmbH bekannten Papiermühlen arbeiten bei anderen Produkten bereits mit Grasanteilen von bis zu 50 Prozent in Ihrem Papiermix. Nicht jedoch beim Coffee to go Becher. Hier sieht die WEBER Packaging GmbH noch Nachbesserungsbedarf seitens der Papierindustrie.

Momentan gilt ein Anteil von maximal 50 Prozent Gras am gesamten Papiermix als das mögliche Maximum, damit der Papierbrei bei der Verarbeitung oder später nicht reisst. Für Uwe D’Agnone und die von ihm belieferten Papiermühlen ist deshalb die ständige Forschung nach einem Papiergemisch, das aus Altpapier- und oder Frischfasern in Kombination mit besagtem Grasanteil aus GRASPAP® Pellets noch nicht auseinanderfiele oder-reissen würde, erste Priorität.

Das Märchen von der Kompostierbarkeit

Als „biologisch abbaubar“ gekennzeichnetes Produkt erweckt der Graspapierbecher schnell wie so viele andere Verpackungsmaterialien den Eindruck, er wäre unter jedweden Bedingungen im privaten Kompost gut aufgehoben. Dies ist mitnichten der Fall. Für die EU-Norm 13432, welche die Umstände im Näheren definiert, gelten Voraussetzungen, die hierzulande nur industrielle Kompostieranlagen beim Kompostieren leisten könnten. Recherchiert man aber wie das Team der WEBER Packaging GmbH nach entsprechenden Möglichkeiten, tritt sehr schnell Ernüchterung ein. Man habe noch keine einzige Anlage gefunden, die jene langen Rottezeiten anbietet, um damit das Material bei bestimmten Temperaturen, Feuchtigkeitsgraden und entsprechender mechanischer Bearbeitung beim regelmässigen Umsetzen auch vernünftig kompostieren zu können. Als Fazit bleibt nur der Weg in die thermische Verwertung, sprich: die Müllverbrennung.

Nichtsdestotrotz favorisiert das WEBER Produktmanagement seinen Graspapierbecher ganz klar als das Optimum: alleine die erwähnten Einsparungen bei dessen Produktion rechtfertigen schon seine Sonderstellung.

Anwenderorientierte Lösung

Den Graspapierbecher gibt es in zwei Grössen. Neben zahlreichen regulären Deckelvarianten sind auch solche aus einem Bio-Polymer (PLA) dafür zu haben, die als „compostable“ gekennzeichnet sind. Auch hier weist das Team der WEBER Packaging GmbH nochmals explizit darauf hin, dass wenn überhaupt nur einzelne Abfallwirtschafts-Unternehmen in einzelnen Regionen ein Material wie PLA recyceln könnten. Man sei deshalb als Verbraucher angehalten, sich jeweils selbst über die vor Ort befindlichen Abfallwirtschaftssysteme zu informieren. Eine spezielle Suchmaschine dazu hat der Naturschutzbund Deutschland aufgesetzt.

Graspapierbecher im barista 2019 Jahresheft

Eine Seite aus der aktuellen fizzz  barista Jahrespublikation 2019 . Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Eine Seite aus der aktuellen fizzz barista Jahrespublikation 2019. Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Besser bechern

Mehrweg statt Wegwerf. 320.000 Einweg-Kaffeebecher verbrauchen die Deutschen pro Stunde. Ein riesiger „Müllberg to go“, dem nun der Kampf angesagt wird.

So kündigt die Meininger Verlag GmbH auf der Homepage ihres fizzz Magazins jenen Beitrag an, der aktuell auch über unseren Graspapierbecher berichtet.

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Internorga 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Ein etabliertes Konzept für Bäckereien und zwei Anwendungs-Neuheiten

Von Freitag bis Dienstag, 15. bis 19. März jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr (MEZ) stellen wir, die WEBER Packaging GmbH, in Halle B6 auf Stand 523 sowie auf weiteren zwei Messeständen insgesamt drei neue Anwendungen zur Internorga 2019 vor.

Die 93. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien der Hamburg Messe und Congress GmbH ist Präsentationsfläche für die DEHOGA-Landesverbände von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Lippe und Sachsen-Anhalt.

Auf rund 100.000 m² in den Hallen sowie im Freien hatten zuletzt 1.300 Aussteller aus circa 25 Ländern Platz. Vielleicht werden diesmal die bislang über 95.000 Besucher über die Hunderttausender-Marke getoppt.

Das Standkonzept zum  WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket . Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Das Standkonzept zum WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

MEINE BÄCKEREI. MEIN KAFFEE. MEINE MARKE.

Prominent in Halle B6 – dem Messeareal speziell für die Bäckereien – platziert, zeigen wir, die WEBER Packaging GmbH, auf Stand Nr. 523, neben dem kompostierbaren Graspapierbecher als dem wohl nachhaltigsten Coee to go Cup überhaupt, unser selbst entwickeltes Rundum-Sorglos-Paket zum Selbströsten von Spezialitätenkaffee. Das als WEBAroast Geschäftsbereich bereits seit Jahren erfolgreich etablierte Konzept bietet inzwischen vielen Bäckereien eine praktikable Möglichkeit, sich ihre eigene umsatzwirksame Kaffeemarke zuzulegen und diese im Ausschank wie im Regalverkauf anzubieten.

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire & Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: ©  Beer Grill AG , 2019

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire & Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: © Beer Grill AG, 2019

HEISSES UND KALTES AUS DEM SB-REGAL

Zusammen mit der Beer Grill AG – einem Schweizer Traditionsunternehmen zur Herstellung von Geräten und Systemen für die Zubereitung und Präsentation von Speisen im Verkaufsbereich – hat unser Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber, an einer neuen Lösung zur Mobilisierung von Lebens-Mitteln* im Grab-and-go Bereich gearbeitet, die nun erstmals einem größeren Publikum präsentiert wird.

"Mit unseren speziell auf die Heiß- und Kalt-Regalsysteme der Beer Grill AG abgestimmten Lebens-Mittel Verpackungen inszenieren wir den klassischen Imbiss als Snackangebot auf eine ganz neue Art und Weise." – Stephan Weber

Die im schweizerisch Villmergen beheimatete Firma freut sich über die symbiotische Kooperation mit den Güglingern, die nicht zuletzt auch dem kybernetischem Denken und Handeln der Schwaben entspricht.

"Als oberste Maxime unseres Tuns hat unsere Geschäftsführung am 25. Oktober 2017 einen Verhaltenskodex (engl.: code of conduct) unterzeichnet, der die Nutzenmaximierung klar vor die Gewinnmaximierung stellt. Natürlich müssen auch wir Gewinne einfahren, um wirtschaften zu können. Der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang wird von uns aber neu gedacht", erklärt Unternehmenssprecher Ingo H. Klett, der sich als langjähriger Mitarbeiter mit großer Leidenschaft auch im Business development einsetzt.

Vulcano heißt die klimagerechte Verkaufsvitrine, deren clevere Technik auf Messestand Nr. 210 in Halle A3 besucht und besichtigt werden kann.

RapidPac Siegelgerät. Foto: ©  KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

RapidPac Siegelgerät. Foto: © KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

NEUE MATERIALIEN ZUM HOLZSTOFF-SIEGELN

Als drittes Messehighlight zeigen wir gemeinsam mit der KOMET Maschinenfabrik GmbH aus Plochingen in Halle A4 auf Stand Nr. 112 neue Möglichkeiten beim Versiegeln von Holzstoff-Menüschalen. Speziell durch den Einsatz neuer Materialien können nun auch mittels sogenannten Schubladengeräten aus der RapidPac-Serie oder mit Hilfe großer, einzeln zu platzierender, Maschinen Lebens-Mittel verpackt werden.



VERPACKUNGEN. IDEEN. BEIDES.

Wir, die WEBER Packaging GmbH, entwickeln, gestalten, liefern und verkaufen seit 1972 Verpackungen und Verpackungslösungen für die Lebens-Mittel* Branche.
Seit 2012 sind wir als Vertriebspartner der Coffee-Tech Engineering Ltd. für den Solar Ladenröster und den Avirnaki Raucheliminierer tätig.

Anlässlich der World of Coffee Nizza 2013 erzielten wir im Rahmen der ‘New Product of the Show Awards’ für unser völlig neuartiges Röstkonzept zum Selbströsten ausgesuchter Spezialitätenkaffees eine Auszeichnung als ‘Highly Commended – Best In-Store Product or Service’.

Mit unserem Engagement im Coffee business - als dem nach Mineralöl zweitgrössten Welthandels-Markt überhaupt - untermauern wir nachdrücklich unseren Anspruch, unsere Erfolgsgeschichte als Denk- und Kompetenzzentrale für anwenderspezische Vertriebskonzepte rund um Lebens-Mittel fortzuführen.

Heute zählen unter anderem rund 80 Prozent des Lebens-Mittel Einzelhandels (LEH) sowie viele erfolgreiche Kunden aus der gesamten Lebens-Mittel Branche Europas zu unserer anspruchsvollen Klientel. Darunter zahlreiche innovative Bäckereien, Fleischereien, Entrepreneure, Startups, Freizeitparks und Foodtrucks, die Gastronomie, Coffee-Shops, Feinkostgeschäfte und Lebens-Mittel Produzenten.

LEBENS-MITTEL

*) Wir schreiben ‚Lebens-Mittel‘ ganz bewusst nicht gemäss dem Duden und folgen damit der Auassung der von Biopionier Karl Ludwig Schweisfurth in Glonn bei München gegründeten Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Diese kommunizieren den Begrivor allem deshalb so ungewöhnlich, um damit auf die unbedingte Wertigkeit unserer Ernährung immer wieder bewusst hinzuweisen.

Berlin Fashion Week FW 2019/2020

Special cuts and great detail work combined with elegant use of textiles and colors are the key elements for @dannyreinke.designs collections. Video: © MBFW.Berlin 2019; Vorschaubild: © Danny Reinke, 2019

WEBER Partner überzeugt mit Naturfasern auf der MBFW Berlin

Das Berliner Modelabel Danny Reinke, das bereits 2018 bei einem Wettbewerb des Projekts Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einen sogenannten Showslot für die renommierte wie vielbeachtete ehemalige Mercedes-Benz Fashion Week (heute: MBFW oder MBWF.Berlin) gewonnen hatte, präsentierte am 16. Januar 2019 um 21:30 Uhr im Rahmen der Berlin Fashion Week seine Herbst-Winter Kollektion namens ‘Seraphic Frame’ für 2019/20 im Berliner E-Werk.

Seraphic Frame

Die als Prét-á-Couture Mix angelegte Kollektion von Danny Reinke setzt sich mit der Darstellung der Frau als göttliches Wesen auseinander. Dazu Julien Kelch, Founding Partner und Managing Director der Kelch & Reinke GbR:

“Die Neuinterpretation der archaischen Göttin soll die natürliche Schönheit jeder Frau sowie deren Stärke und Selbstständigkeit widerspiegeln.”

Das offizielle Moodboard zur ‘Seraphic Frame’ Kollektion. Collage: © Danny Reinke, 2019

Inspiration für die Kollektion sind urtypische Göttinnen, die seit vielen Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Gesellschaften verehrt und ihre Geschichten in Legenden und Schriften weitergegeben wurden.

Das Thema findet sich in der Material- und Farbauswahl wieder. Somit treffen opulente Tüllgebilde und Kleider aus Brokat auf Tweed-Anzüge und Schurwollmäntel. Dieser Kontrast vermittelt ein starkes sowie sinnliches Frauenbild und lässt so den typischen Buisnesslook von Danny Reinke erkennen.

Die zarte Farbpalette der Kollektion besteht aus Hellblau in unterschiedlichen Abstufungen, kombiniert mit Weiß, einem Vanilleton und metallischen Farben wie Gold und Silber. Perlenstickereien und Stoffmodellierungen erinnern an Gemälde mit sakralen Puttenabbildungen. Diese sind ein Sinnbild für Liebesgöttinnen und symbolisieren die himmlische Liebe sowie die natürliche Sinnlichkeit einer jeden Frau.

Runwayshow

Die Bilder vom Catwalk finden Sie nachfolgend in der Galerie oder Sie schauen sich das offizielle YouTube™ Video [Bitte hierfür diesen Blogpost ganz nach oben scrollen!] dazu an, welches die MBFW als Veranstalter online gestellt hat.

Danksagung

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Danny Reinke und Julien Kelch, die mit uns, der WEBER Packaging GmbH, bereits seit 2018 – da speziell im Hinblick auf Nachhaltigkeitsfragen zu Naturfasern als Trend in der Mode wie im Produktdesign – kooperieren und uns für Fotoproduktionen mit dem wahrscheinlich nachhaltigsten Coffee to go Becher derzeit überhaupt ihre hochwertigen Kollektionsteile zur Verfügung gestellt haben.

Das nachfolgende Bild zeigt ein solches Motiv.

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der  Danny Reinke Kollektion  aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen  Graspapierbecher  im Münchner Olympiapark. Foto:  Christina Kapl  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der Danny Reinke Kollektion aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen Graspapierbecher im Münchner Olympiapark. Foto: Christina Kapl für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Mehr über unsere Partnerschaft mit dem Modelabel Danny Reinke erfahren Sie [ hier ].

Laura mag's pur.

Fotomodell  Laura ‘Line’ Pittana  entdeckt in München den  Graspapierbecher  für sich. Foto:  christinakapl.at  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Fotomodell Laura ‘Line’ Pittana entdeckt in München den Graspapierbecher für sich.
Foto: christinakapl.at für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Nachvollziehbar transparent soll alles sein

Ob Mode oder Einwegbecher – Das Berliner Modelabel Danny Reinke und die WEBER Packaging GmbH sind für noch mehr Transparenz dem Kunden gegenüber. Um die Herkunft und die Inhalte der Materialien, mit denen sie tagtäglich zu tun haben, für Dritte klar benennbar zu machen, sind belastbare Daten nötig. Doch deren Recherche ist ein sehr anspruchsvoller und vor allem langwieriger Job.

Laura ‘Line’ Pittana ist Stewardess und Fotomodell. Als die Münchnerin vom Künstlerdienst München als der Zentralen Arbeitsvermittlung für Bühne, Film und TV (ZAV) erfuhr, dass die WEBER Packaging GmbH ein Fotomodell zur Produktion von honorarfreien Pressefotos für einen neuartigen Graspapierbecher buchen wolle, meldete sie sich gleich und bekam den Job.

In den ausgesprochen hochwertigen Kollektionsteilen des Gewinners des Mercedes Benz Fashion Week Showslots 2018 in der Kategorie ‘sustainable’ – dem Berliner Modelabel Danny Reinke – fühlte sich Laura auf Anhieb wohl: “Das sind ja ganz ganz teure Stücke”, kommentierte sie die Haptik, das hochwertige Tuch und dessen aufwendige Verarbeitung.

Haute Couture-Niveau

“Ja, wir stehen ganz klar für die Hohe Schneiderkunst, die Haute Couture, bei der selbst heute noch alles von Hand gefertigt wird”, erklärt Julien Kelch von ‘Danny Reinke’ auf Anfrage. Die aufwendigen Tüllkreationen vom Laufsteg – Designer Danny Reinke’s liebstes Spielzeug – fänden sich in deren Prêt-à-porter jedoch bewusst nicht wieder. Doch wer es sich leisten möchte, für den lässt Kelch ein Einzelstück auf Mass anfertigen. Ein für einzelne Menschen Realität gewordener Traum. Zuletzt wurde auch Sängerin Helene Fischer von ihm ausgestattet.

Möglichst natürlich

Wo immer es möglich ist und keine Einschränkungen hinsichtlich der Hygiene oder Qualität zu erwarten sind, entscheiden sich Danny Reinke und WEBER stets für diejenige Lösung, deren Ökobilanz besser abschneidet. “Das kann aber auch ein Produkt aus Kunststoff auf regulärem Fertigungsniveau sein, wenn die vermeintliche Bio-Alternative nicht in Frage kommt”, sagt Ingo H. Klett. Er ist Coffeologe und als Senior PR-Berater für die Unternehmenskommunikation der WEBER Packaging GmbH verantwortlich.

Danny Reinke und WEBER sprechen dann jeweils vom Optimum, das man für seine Kunden erreichen wolle. Und beweisen am Ende damit Realitätssinn und Aufrichtigkeit. Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb: “Viele scheinbar ‘grüne’ Lösungen sind vielfach noch keine Alternative, weil den diesen zugrundeliegenden Materialien ganz wichtige Eigenschaften fehlen.”

Und nachdem kaum ein Lebensmittel-Einzelhändler & Co. Abstriche an Hygiene, Praktikabilität oder einzelne für ihn wichtige Materialeigenschaften wie z.B. Mikrowellen-Tauglichkeit, Gefriertauglichkeit oder Anderes machen könne – deshalb fehle vielen solcher Materialien noch das gewisse Etwas, um die bisherigen ersetzen zu können.

Nachhaltigste Lebens-Mittel Verpackungen überhaupt

Der Graspapierbecher, die WEBApouch Obst- und Gemüsebeutel ‘OK compost HOME’ sowie die WEBAseal Menüschalen aus Holzstoff bilden inzwischen ein Triumvirat der optimalsten Eigenschaften für Natur und Anwender gleichermassen.

Wem selbst das nicht reicht, ist angehalten, auf reine Mehrwegsysteme umzustellen. Doch gerade diese funktionieren in den meisten Fällen – aufgrund schlechter menschlicher Gewohnheiten und ausgesprochen magerer Rücklaufquoten – leider noch nicht.

Wir bei WEBER beraten Sie deshalb unparteiisch und aufrichtig zu Ihren Möglichkeiten.


APPELL

Wir, die WEBER Packaging GmbH, freuen uns über jeden Tipp zu neuen Materialien oder Methoden, die wir noch nicht kennen. Und die eine noch bessere Ökobilanz haben. Denn nur mit solchem Input können wir Tag für Tag besser werden.

Als Fachhandel für Lebens-Mittel Verpackungen sind wir auf gut Schwäbisch “mit niemandem verheiratet” und können ganz im Sinne unserer Kunden agieren. Sprechen, telefonieren oder schreiben Sie uns!

Auf unserer KONTAKT Menüseite finden Sie alle Angaben zur Kontaktaufnahme.


Naturfasern in Mode und Produktdesign

Die Modebranche gehört zu den Vorreitern was die Auseinandersetzung und den Umgang mit Themen wie Recycling, Upcycling oder zirkulären Kreisläufen angeht.

Die von Modedesigner Danny Reinke aus Berlin zur Verfügung gestellten hochwertigen Kollektionsteile entstammen seiner Kollektion ‘A breath of nihilism’.

Neben der Kooperation mit dem Label Danny Reinke engagiert sich die WEBER Packaging GmbH bald auch wieder verstärkt in der Haltung von Honigbienen, dem Austausch mit Vorreitern in der Eco-Fashionszene und bei eigenen Kompostierungsversuchen.

Sie dürfen also gespannt sein.


CREDITS

HERAUSGEBER © WEBER Packaging GmbH, 2018
MODEL Laura ‘Line’ Pittana
MAKE-UP ART & HAIRSTYLING Denise Bassler, www.dbmakeupartist.com
KOLLEKTIONSTEILE Danny Reinke, www.dannyreinke.de
FOTOS Christina Kapl, www.christinakapl.at
ART DIRECTION Ingo H. Klett
LOCATION Fotostudio Christina Kapl sowie outdoor in München

Wieviel Einfluss auf Umwelt und Natur haben wir?

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser absolviert ein Duales Studium bei der WEBER Packaging GmbH. Foto:  mattstark.de  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser absolviert ein Duales Studium bei der WEBER Packaging GmbH. Foto: mattstark.de für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Nachdenken über den Menschen

Wieviel Einfluss auf Umwelt und Natur haben wir?

Unsere Mitarbeiterin Noemi Gerhäusser modelte vor wenigen Wochen mit einem professionell aufgestellten Team im Schlepptau: Im Botanischen Obstgarten Heilbronn entstanden bei 36,5° Celsius eine Reihe an Motiven rund um die naturbelassene Mode des Berliner Modedesigners und Labels Danny Reinke anlässlich der Einführung des neuartigen Graspapierbechers.

Werbefotograf Matthias Stark aus Heilbronn verstand es auf hervorragende Art und Weise die Fotoaufnahmen im sogenannten Editorialstil umzusetzen. Motive, die vorrangig dazu dienen, redaktionelle Beiträge zu bebildern wie auch in diesem Fall.

Doch neben aller Freude um die gelungene Teamarbeit kam auch der Ernst des Lebens nicht zu kurz: Der derzeit wahrscheinlich nachhaltigste Coffee to go Becher überhaupt gab genügend Anlass zum Nachdenken über den Menschen.

Aufgrund seines Rohstoffanteils an Gras bzw. Heu emittiert dessen Produktion bereits schon heute wesentlich weniger an Kohlendioxid und verbraucht weit weniger an Wasser und Energie. Für uns Grund genug, auf dieses Produkt aufmerksam zu machen.

Das wundervoll aquarellierte Design des Bechers, das nicht zuletzt an frische Grashalme erinnert, stammt von unserer Mitarbeiterin, der Designerin Marina Brockhoff.


Naturfasern in Mode und Produktdesign

Die Modebranche gehört zu den Vorreitern was die Auseinandersetzung und den Umgang mit Themen wie Recycling, Upcycling oder zirkulären Kreisläufen angeht.

Modedesigner Danny Reinke aus Berlin kooperiert deshalb nicht zuletzt mit uns, der WEBER Packaging GmbH, und stellte einige hochwertige Kollektionsteile seiner Kollektion ‘A breath of nihilism’ für die Fotoproduktion mit dem neuartigen Becher zur Verfügung.

Ähnlich wie wir bei der WEBER Packaging GmbH sucht auch er nach Wegen und Möglichkeiten zum Einsatz von Rohmaterial bezüglich der Tuche und Stoffe, die möglichst wenig bis gar keine Belastung für die Umwelt darstellen.


credits

HERAUSGEBER © WEBER Packaging GmbH, 2018
MODEL Noemi Gerhäusser
MAKE-UP ART & HAIRSTYLING Denise Bassler, www.dbmakeupartist.com
KOLLEKTIONSTEILE Danny Reinke, www.dannyreinke.de
FOTOS Matthias Stark, www.mattstark.de
ART DIRECTION Ingo H. Klett
LOCATION Botanischer Obstgarten Heilbronn, www.botanischer-obstgarten.de

Danny Reinke hat die selben Vorstellungen

Modedesigner Danny Reinke in seinem Berliner Atelier. Foto: © Danny Reinke, 2018

Modedesigner Danny Reinke in seinem Berliner Atelier. Foto: © Danny Reinke, 2018

Graspapier trifft Mode

In einem schriftlichen Statement vom 6. Juli 2018 schreibt uns Herr Julien Kelch stellvertretend für die Kelch & Reinke GbR als der Firma hinter dem Berliner Modelabel Danny Reinke: Man freue sich über die zuletzt mit uns eingegangene Kooperation...

„Wir (...) sind von dem Graspapierbecher überzeugt. Die Tatsache, dass der Graspapierbecher eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen To go Bechern ist, finden wir revolutionär. Ökologisch, ökonomisch sowie sozial haben wir nahezu identische Vorstellungen wie die WEBER Packaging GmbH und freuen uns sehr auf gemeinsame Projekte.“

Inzwischen hat die renommierte Modefotografin Christina Kapl eine komplette Modestrecke zum Thema 'Graspapier trifft Mode' mit den hochwertigen Kollektionsteilen des Labels in Grün-, Orange- und diversen cremigen Farbtönen realisiert. Passend zum Thema Naturfasern und dem Corporate Design der WEBER Packaging GmbH.

A breath of Nihilism

[Hier] geht's speziell zu jener Kollektion, die wir beim Shooting vorliegen hatten.

Mit Ihrer Arbeitszeit und Expertise an der Fotokamera unterstützt Christina Kapl die dem derzeit wohl nachhaltigsten Coffee to go Becher überhaupt zugrundeliegende Intention: Einen möglichst hohen Anteil des Papiermixes durch Gras bzw. Heu zu ersetzen. Daß und wie viel im Einzelnen an Ressourcen und Energie dabei eingespart werden können, lesen Sie [hier].

Vielen herzlichen Dank an Christina Kapl nach München an dieser Stelle!

In Ihrem Münchner Studio sowie im benachbarten Olympiapark entstanden zuletzt wundervolle fotografische Arbeiten mit Fotomodell Laura Pittana und Make-up Artist & Hairstylistin Denise Bassler, die nun in Folge als Bilddaten im Rahmen der gemeinsamen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Einsatz kommen werden.

Die Art Direktion bezüglich der Fotoproduktion hatte Ingo H. Klett.