Graspapier

Für weitere Presseservices erreichen Sie unsere Pressestelle jederzeit per E-Mail oder telefonisch: +49 7135 93063275

 Frisch gemähtes Gras ist als Heu ein Rohstoff für Graspapier. Foto:  Paul Jarvis  auf  Unsplash .

Frisch gemähtes Gras ist als Heu ein Rohstoff für Graspapier. Foto: Paul Jarvis auf Unsplash.

Graspapier ist "die" Innovation bei Kaffeebechern

Coffee to go Becher sind derzeit landauf landab sprichwörtlich in aller Munde. Ob als An- oder Aufreger. Die Deutsche Umwelthilfe fordert gar eine Einstellung der Produktion zum Vorteil sogenannter Travel mugs, die recycelt werden können aber ausgespült werden müssen.

An solcherart Diskussionen beteiligen wir, die WEBER Packaging GmbH, uns grundsätzlich nicht: Als Handelsunternehmen haben wir den Anspruch, der beste Informationslieferant für unsere Abnehmer und deren Anwender zu sein. So lautet dahingehend unser Rollenverständnis.

Unser Unternehmen hat zuletzt einen Verhaltenskodex (engl.: Code of conduct) auf den Weg gebracht, der für die Belegschaft in Buchform als Hardcover-Variante aufgelegt wurde. Unter Punkt 9 zum Thema Achtsamkeit liest sich das Selbstverständnis unseres schwäbischen Familienbetriebs dann so:

"Gemäß unserem schwäbischen Motto 'Was will'sch aipagga?' (Hochdeutsch: Was möchten Sie einpacken?) denken wir dabei vom Anwender her und streben dabei – stets unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte – das Optimum für unsere Auftraggeber an. Wünschen nach ökologischen Gesichtspunkten wie der Favorisierung einzelner Materialien (z.B. "Papier statt Plastik") tragen wir Rechnung, wenn die Ökobilanz und oder der sprichwörtliche ökologische Fußabdruck des Artikels und dessen Einsatz ökologisch positiv ist."


 
 Die sprichwörtlich "grüne" WEBER Logistik mit einem Motiv aus der Schwäbischen Toskana. Illustration: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH; Foto: © WEBER Packaging GmbH

Die sprichwörtlich "grüne" WEBER Logistik mit einem Motiv aus der Schwäbischen Toskana. Illustration: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH; Foto: © WEBER Packaging GmbH

Grüne Logistik

Uwe D'Agnone, der Geschäftsführer der Creapaper GmbH, stellt den Rohstoff dazu nicht etwa nur her sondern hat diesen auch entwickelt.

Als GRASPAP® wird das Heu der nachfolgend nochmals erklärten Ausgleichsflächen zu Pellets verarbeitet, damit die ausgesprochen leichten und sehr trockenen Pflanzenfasern beim Zugeben ins Wasser in der Papiermühle nicht auf der Oberfläche schwimmen bleiben sondern stets zuerst auf den Wannenboden absinken und sich dort vollsaugen und auflösen.

Nicht zuletzt wird durch die Komprimierung des Grases als Heu in Pellet-Form auch das Volumen stark reduziert und dient somit auch einer einfacheren Logistik.

 

Kaffeebecher mit maximal möglichem Graspapier-Anteil

Kaffeebecher mit ersten bereits vollständig aus sogenanntem Graspapier bestehenden Elementen – mehr schaffen die Papiergemische im direkten Kontakt mit dem heißen Naß derzeit noch nicht – gelten als die bislang neueste Innovation in der Außer-Haus-Verpflegung. Überall wo es um den sicheren Transport von brühfrischem Coffee to go geht.

Das bedeutet, daß vor allem bei doppelwandigen Bechern die äußere Hülle sehr gut aus einem Papiergemisch mit Grasanteil bestehen kann, während sich Papiergemische mit Grasanteil im Becherinneren derzeit noch nicht dafür eignen eben dort verbaut zu werden. Die Feuchtigkeit würde das Material zu schnell durchdringen und lösen.

Derzeit werden industriell Papiergemische mit einem Anteil an Gras bzw. Heu von maximal 50 Prozent hergestellt und als Graspapier bezeichnet. Eine Herstellung von Papiergemischen, die aus 50 bis 100 Prozent Gras bzw. Heu als Rohstoff bestehen, ist zumindest derzeit (noch) nicht möglich.


Videos

In diesen drei öffentlichen Videos erfahren Sie in wenigen Minuten das Wichtigste zum Thema.


 Ein Feldhase in freier Natur. Foto:  Gary Bendig  auf  Unsplash .

Ein Feldhase in freier Natur. Foto: Gary Bendig auf Unsplash.

für mehr biologische vielfalt

Das Heu für jene Graspapier-Pellets, mit deren Hilfe später sogenanntes Graspapier – ein Papiergemisch mit einem derzeit maximalen Anteil von bis zu 50 Prozent Gras bzw. Heu – angesetzt wird, kommt als frisch gemähtes Gras bzw. Heu von sogenannten Ausgleichsflächen, die von der Europäischen Union als solche ausgewiesen wurden.

Weil dessen erste Mahd erst nach der Brutzeit vieler Wildtiere Anfang Juni geschehen sowie mindestens zwei aber auch maximal nur drei mal pro Jahr überhaupt gemäht werden darf, fördert Graspapier die biologische Vielfalt (Biodiversität).

 Die Unternehmer und Brüder Michael und Stephan Weber. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Die Unternehmer und Brüder Michael und Stephan Weber. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

neuartige graspapierbecher kommen aus der region heilbronn-franken

Zwei, die nachhaltig denken und handeln. Das sind unsere beiden Chefs, die Unternehmer Michael (links) und Stephan Weber. Das Foto entstand im Firmengebäude in Güglingen.

An unserem Firmensitz inmitten der Schwäbischen Toskana entwickeln, gestalten, liefern und verkaufen die beiden Brüder mit uns im Team die erste Generation an Graspapierbechern.

 
 Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2018

pressetext

Sie haben wenig Zeit für Recherche? – Dann fordern Sie gleich mit einem Klick auf obige Grafik "Pressetext anfordern!" die aktuelle WEBER Pressemeldung an!

 Kompetente Ansprechpartner. Screenshot und Fotos: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Kompetente Ansprechpartner. Screenshot und Fotos: © WEBER Packaging GmbH, 2018

o-ton der anwender

Zahlreiche unserer Kollegen gehen tagtäglich mit Kaffeebecher-Bestellungen um. Bitte richten Sie Interviewanfragen an die Pressestelle!

 Graspapier. Ein Icon der © Creapaper GmbH

Graspapier. Ein Icon der © Creapaper GmbH

die graspapier-erfinder

Weitere Infos zur bereits vielfach preisgekrönten Graspapier-Innovation finden Sie mit einem Klick auf das obenstehende grüne Icon oder [hier].


Für weitere Presseservices erreichen Sie unsere Pressestelle jederzeit per E-Mail oder telefonisch: +49 7135 93063275