Naturfasern, die man sieht und spürt

Foto: WEBER Packaging GmbH für ©  EDEKA Dirnberger , 2019

Foto: WEBER Packaging GmbH für © EDEKA Dirnberger, 2019

Die neue Version des bereits 2018 von der WEBER Packaging GmbH eingeführten Graspapierbechers weist einzigartige optische und haptische Merkmale auf, die deutlich auf seinen Grasanteil aufmerksam machen. Als derzeit wohl nachhaltigster Einwegbecher weltweit ist dieser überall dort die optimale Lösung, wo Mehrwegsysteme keine positive Ökobilanz erzielen.

„Wir sind uns bewusst, dass Mehrwegsysteme derzeit in aller Munde sind“, sagt Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber. Nichtsdestotrotz bietet das schwäbische Familienunternehmen einen neuartigen Einwegbecher an: den sogenannten Graspapierbecher.

„Das ist etwas was man erklären muss“, kommentiert Ingo H. Klett, einer von derzeit knapp 230 Coffeologen weltweit. Dem ehemals hauptberuflich freien Journalisten ist es wichtig, dass im Rahmen der WEBER Unternehmenskommunikation, die er seit 2011 verantwortet, kein sogenanntes Greenwashing betrieben wird: „Etwa indem wir problematische Dinge schönfärben oder verklären.“ Ganz im Gegenteil.

Nutzen- vor Gewinnmaximierung

Was sich die Geschäftsführung zuletzt im Oktober 2017 als oberste Maxime auf ihre Fahne geschrieben hat, ist bemerkenswert. „Die Nutzenmaximierung kommt bei uns vor der Gewinnmaximierung“, sagt Stephan Weber und ergänzt: „Natürlich müssen auch wir wie jeder andere Wirtschaftsbetrieb entsprechende Gewinne einfahren. Doch die Kausalität verläuft genau anders herum. Das bestätigen inzwischen auch viele Studien aus den Naturwissenschaften.“ Was das im konkreten Geschäftsalltag heisst, ist inzwischen auch der gesamten Belegschaft klar. Nicht zuletzt wird es von beiden Brüdern Weber auch tagtäglich selbst vorgelebt: wer Dritten einen Nutzen bietet, erzielt ganz automatisch Gewinn.

Zum Vergleich

Wenn ein kleines Café auf dem Land mit 70 bis 90 Prozent Rücklaufquote hinsichtlich eines Mehrwegsystems rechnen kann, ist dies eine gute Sache. Findet auch WEBER. Bei einem Kunden mit rund 120 Filialen in Hochfrequenz-Lauflagen und weniger als 30 Prozent Rücklaufquote sähe die Rechnung dann aber gleich ganz anders aus:

Rund 9.600 bis 12.800 Doppelwand-Becher passen bei einer Füllmenge von jeweils 0,2 oder 0,3 Liter Größe auf eine Europalette. Sie sind dünnwandig, leichtgewichtig und stapelbar. „Stellen Sie sich nur einmal die gleiche Anzahl an Mehrwegbechern oder gar an Travel mugs vom Volumen her vor“, kommentiert Heiko Burk von der WEBER Logistik das anschauliche Beispiel: „Ohne auf den wesentlich höheren Energie-, Wasser- und CO²-Verbrauch bei deren Produktion einzugehen, sind alleine schon die dabei zusammenkommenden Transportgewichte, der Platzverbrauch sowie die wesentlich höheren Logistikkosten für wahrscheinlich gleich mehrere Lkw-Ladungen verantwortlich.“ Wenn da nicht annähernd jeder Mehrwegbecher auch wieder zur Ausgabestelle zurückkommt, wird es verdammt schwierig noch eine positive Ökobilanz zu erzielen.

Für viele Anwender ist auch jene Grauzone ein gewaltiges Argument, daß offiziell nach wie vor keine benutzten Verpackungen vom Gast über eine Theke in einen Laden und dort mit etwas in Kontakt kommen dürfen. Für all jene fällt eine solche Umsetzung mit Mehrwegbechern aus hygienischen Gründen schon per se aus.

Klimafreundlicher Grasanteil

Der Graspapierbecher springt – als derzeit wohl nachhaltigster Coffee to go Becher überhaupt – genau in diese Nische. Denn dadurch, daß bei ihm die Außenwand der Doppelwand aus einem hohen Anteil an Gras besteht, kann die selbe Menge des früher dafür verwendeten Rohstoffs Holz als sehr langsam nachwachsendem Rohstoffeingespart werden. Was einer Ersparnis von 75 Prozent der bisherigen CO²-Emissionen gleichkommt. Die Einschlüße dieser Naturfasern sind bei der neuen Version eindeutig sicht- und fühlbar.

Globale Erwärmung

Mare Chefredakteur Nikolaus Gelpke, der sich bereits Jahre vor seiner redaktionellen Tätigkeit einen Namen als Meeresbiologe gemacht hat, argumentiert, daß der Eintrag von Kunststoffen in die Weltmeere derzeit zu sehr im Fokus der Medien stehen würde. Der Umstand selbst sei zwar "furchtbar", es gäbe aber drei andere Parameter, die noch viel grössere Schäden in Natur und Umwelt anrichten würden. Allen voran die vielzitierten CO²-Emissionen:

„Wir können die Einflussfaktoren, die unserem Leben auf dieser Erde am meisten schaden, natürlich nicht zu 100 Prozent exakt bestimmen. Aber daß eine entsprechend hohe und dabei nicht vorherbestimmbare Einwirkung auf unsere Atmosphäre und Umwelt stattfindet – diesbezüglich fördern ganz sicher die vielzitierten CO²- Emissionen die am nachhaltigsten schädigenden Prozesse. Direkt danach käme meines Erachtens als weiterer Punkt gleich die Überfischung der Weltmeere.“

Schnell nachwachsender Rohstoff

Momentan stellt nur ein einziges Unternehmen den Rohstoff für den als Graspapier bekannten Papiermix her, die Creapaper GmbH aus Hennef. Ihr Geschäftsführer Uwe D’Agnone ist innerhalb der Papierindustrie inzwischen bereits bekannt wie ein bunter Hund. Gleich mehrere Papiermühlen arbeiten mit den sogenannten GRASPAP® Pellets als Rohstoff.

Das Gras dafür komme von EU-Ausgleichsflächen, sagt er. Das Heu daraus würde dann rein mechanisch und ohne die Zugabe von Wasser und Chemie, stark im Volumen verringert, zu eben jenen Pellets gepresst, die am Ende des Prozesses unter dem Markennamen GRASPAP® vermarktet werden.

Lifestyle-Accessoire mit positiver Aura

Ob in den Sozialen Medien oder im direkten Kontakt mit dem Endverbraucher: Der Graspapierbecher kommt an. Duje Dadic, Inhaber der Caférösterei Dylan & Harper in Wiesbaden: „Wir wurden geradezu überrannt nachdem wir den Graspapierbecher bekannt machten.“ Sicherlich ist dies nicht zuletzt auch ein Verdienst der Designerin Marina Brockhoff, die dem neuartigen Ecocup seine hochwertige Gestaltung schenkte.

Das Becherdesign gibt es jeweils in deutscher und englischer Sprache. Rund um eine zentral platzierte Kalligrafie sind mit Künstlerfarben subtil aquarellierte, kleine frische Grashalme in verschieden grün changierenden Farbtönen zu sehen.

Technische Fakten zu Graspapier

Aus dem vielzitierten Graspapier besteht speziell die äussere Wand des Graspapierbechers. Deren Papiermix verfügt aktuell über einen Grasanteil von rund 25 Prozent.

Einzelne der WEBER Packaging GmbH bekannten Papiermühlen arbeiten bei anderen Produkten bereits mit Grasanteilen von bis zu 50 Prozent in Ihrem Papiermix. Nicht jedoch beim Coffee to go Becher. Hier sieht die WEBER Packaging GmbH noch Nachbesserungsbedarf seitens der Papierindustrie.

Momentan gilt ein Anteil von maximal 50 Prozent Gras am gesamten Papiermix als das mögliche Maximum, damit der Papierbrei bei der Verarbeitung oder später nicht reisst. Für Uwe D’Agnone und die von ihm belieferten Papiermühlen ist deshalb die ständige Forschung nach einem Papiergemisch, das aus Altpapier- und oder Frischfasern in Kombination mit besagtem Grasanteil aus GRASPAP® Pellets noch nicht auseinanderfiele oder-reissen würde, erste Priorität.

Das Märchen von der Kompostierbarkeit

Als „biologisch abbaubar“ gekennzeichnetes Produkt erweckt der Graspapierbecher schnell wie so viele andere Verpackungsmaterialien den Eindruck, er wäre unter jedweden Bedingungen im privaten Kompost gut aufgehoben. Dies ist mitnichten der Fall. Für die EU-Norm 13432, welche die Umstände im Näheren definiert, gelten Voraussetzungen, die hierzulande nur industrielle Kompostieranlagen beim Kompostieren leisten könnten. Recherchiert man aber wie das Team der WEBER Packaging GmbH nach entsprechenden Möglichkeiten, tritt sehr schnell Ernüchterung ein. Man habe noch keine einzige Anlage gefunden, die jene langen Rottezeiten anbietet, um damit das Material bei bestimmten Temperaturen, Feuchtigkeitsgraden und entsprechender mechanischer Bearbeitung beim regelmässigen Umsetzen auch vernünftig kompostieren zu können. Als Fazit bleibt nur der Weg in die thermische Verwertung, sprich: die Müllverbrennung.

Nichtsdestotrotz favorisiert das WEBER Produktmanagement seinen Graspapierbecher ganz klar als das Optimum: alleine die erwähnten Einsparungen bei dessen Produktion rechtfertigen schon seine Sonderstellung.

Anwenderorientierte Lösung

Den Graspapierbecher gibt es in zwei Grössen. Neben zahlreichen regulären Deckelvarianten sind auch solche aus einem Bio-Polymer (PLA) dafür zu haben, die als „compostable“ gekennzeichnet sind. Auch hier weist das Team der WEBER Packaging GmbH nochmals explizit darauf hin, dass wenn überhaupt nur einzelne Abfallwirtschafts-Unternehmen in einzelnen Regionen ein Material wie PLA recyceln könnten. Man sei deshalb als Verbraucher angehalten, sich jeweils selbst über die vor Ort befindlichen Abfallwirtschaftssysteme zu informieren. Eine spezielle Suchmaschine dazu hat der Naturschutzbund Deutschland aufgesetzt.

Ostern. Eier. Omelette.

Hier kocht der Chef selbst. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier kocht der Chef selbst. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eier-Omelette fürs Team

YUMMIE! … Das war heute an Gründonnerstag eine Überraschung…

Einer unserer beiden Chefs schwang heute früh für uns den Kochlöffel. Was es im Detail für uns gab und welche Berufsbilder als unsere zukünftigen Mitarbeiter außerdem noch in den Genuß solcher Überraschungen kommen werden – wenn Sie sich auf unsere beiden aktuell offenen Vakanzen bewerben – das lesen Sie [ hier ].

Mitarbeiter (w/m/d) im Kundenservice und Einkaufs-Assistent (w/m/d)

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2019

KARRIERE. TEAMGEIST. BEIDES.

Wir suchen für unser tolles Team einen Mitarbeiter (w/m/d) im Kundenservice sowie einen Einkaufs-Assistent (w/m/d).

Jetzt informieren und bewerben auf unserer WEBER Karriereseite im Internet!

Hof & Markt berichtet

Die Webversion der Publikation  Hof & Markt  aus Österreich. Screenshot: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Webversion der Publikation Hof & Markt aus Österreich. Screenshot: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kooperationsziel und Artikelthema: Nachhaltigkeit

In Ausgabe Nr. 2 / 2019 veröffentlicht die österreichische Fachzeitschrift Hof & Markt auf Seite 28 einen redaktionellen Beitrag zu unserer aktuellen Kooperation mit der KOMET Maschinenfabrik GmbH.

Ganz konkret geht es darin um unsere siegelbaren WEBAseal Holzstoff Menüschalen, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Gewinn vor Nutzen

"Bück Dich Hoch" aus dem Album "Befehl von ganz unten" der Formation © DEICHKIND, 2016

Hochbücken!?

Nicht mit uns. Wir leben eine Nutzen- vor Gewinnmaximierung als oberste Maxime unseres Handelns, die nicht zuletzt auch Teil unseres festgeschriebenen Verhaltenskodexes ist.

So viel Spaß wie die Formation Deichkind haben wir aber allemal.

Schönes Wochenende :-)

Was wollen Sie lesen!?

Ein Screenshot vom aktuellen Auftritt von WEBER auf  MEDIUM . Modefotografie:  Christina Kapl Photography  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Ein Screenshot vom aktuellen Auftritt von WEBER auf MEDIUM. Modefotografie: Christina Kapl Photography für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Ihr persönliches Feedback

…ist das wichtigste Kriterium für uns beim Entwickeln, Recherchieren und Aufbereiten redaktioneller Inhalte. Deshalb würden wir nur zu gerne in Erfahrung bringen, was Sie im Bereich Lebens-Mittel Verpackungen und Abfallwirtschaft an- und umtreibt oder aufregt.

Was wollen Sie lesen!?

Auf der journalistischen Plattform MEDIUM, die sich selbst als Anbieter von #unbreakingnews versteht – und damit auf langsame, tiefgehend recherchierte Berichterstattung setzt – fühlen wir uns wohl. Daß wir dort zuanfangs erst einmal nur in englischer Sprache unterwegs sind, möge man uns verzeihen.

Jetzt können Sie ja Kritik üben :-)

Über jede Art von Feedback – per Klick auf seinen nachfolgenden vollen Namen – freut sich, Ihr

Ingo H. Klett
Leiter Unternehmenskommunikation
WEBER Packaging GmbH

VERPACKUNGEN.IDEEN.BEIDES.

Graspapierbecher im barista 2019 Jahresheft

Eine Seite aus der aktuellen fizzz  barista Jahrespublikation 2019 . Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Eine Seite aus der aktuellen fizzz barista Jahrespublikation 2019. Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Besser bechern

Mehrweg statt Wegwerf. 320.000 Einweg-Kaffeebecher verbrauchen die Deutschen pro Stunde. Ein riesiger „Müllberg to go“, dem nun der Kampf angesagt wird.

So kündigt die Meininger Verlag GmbH auf der Homepage ihres fizzz Magazins jenen Beitrag an, der aktuell auch über unseren Graspapierbecher berichtet.

Jetzt hier das PDF-Dokument des Artikels lesen!

Exklusive Berichterstattung

Grafik: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Grafik: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser reiste zuletzt mehrere Wochen lang nach Zentralamerika und hat – von Andrés Quintanilla Belluccis Kaffeefarm im Departamento San Miguel in El Salvador aus – exklusiv für uns hier im WEBER Nachrichtenblog berichtet.

Die einzelnen Blogposts finden Sie entweder nacheinander beim Scrollen oder durch gezieltes Suchen mittels des Tags ‘El Salvador’ speziell hier im Nachrichtenblog.

Sehen Sie jetzt in ihrem letzten Blogbeitrag den original englischsprachigen oder den zusätzlich auf Deutsch untertitelten Videobeitrag!

Ein letztes Interview

Andrés und ich nach unserem „Farmers Talk“. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Andrés und ich nach unserem „Farmers Talk“. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

9. Teil – Farmers Talk mit Andrés Quintanilla 

 

Zum Abschluss meiner Zeit in El Salvador habe ich mit Kaffeefarmer Andrés Quintanilla aus dem Departamento San Miguel ein Interview geführt und ihm darin jene Fragen gestellt, welche mir die Leser der Blogserie über meinen Aufenthalt in El Salvador zuvor geschrieben hatten.

Aber sehen Sie selbst…


Mein Interview mit deutschen Untertiteln

FRAGEN WIR ANDRÈS…

Ein Videoclip der © WEBER Packaging GmbH, 2019

My original interview in English language

ASKING ANDRÈS…

Ein Videoclip der © WEBER Packaging GmbH, 2019


Schlußwort

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei allen bedanken, die mir diese aufregende Zeit ermöglicht haben. Vorneweg bei meinem dualen Partner, der WEBER Packaging GmbH, die mich für die Zeit freigestellt hat; Bei Familie Quintanilla, die mich so herzlich in ihrer Familie aufgenommen und mir so ein zweites zu Hause bereitet hat und bei Herrn Doktor Schwarz, der den Kontakt zu Andrés Quintanilla herstellte.

Internorga 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Ein etabliertes Konzept für Bäckereien und zwei Anwendungs-Neuheiten

Von Freitag bis Dienstag, 15. bis 19. März jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr (MEZ) stellen wir, die WEBER Packaging GmbH, in Halle B6 auf Stand 523 sowie auf weiteren zwei Messeständen insgesamt drei neue Anwendungen zur Internorga 2019 vor.

Die 93. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien der Hamburg Messe und Congress GmbH ist Präsentationsfläche für die DEHOGA-Landesverbände von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Lippe und Sachsen-Anhalt.

Auf rund 100.000 m² in den Hallen sowie im Freien hatten zuletzt 1.300 Aussteller aus circa 25 Ländern Platz. Vielleicht werden diesmal die bislang über 95.000 Besucher über die Hunderttausender-Marke getoppt.

Das Standkonzept zum  WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket . Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Das Standkonzept zum WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

MEINE BÄCKEREI. MEIN KAFFEE. MEINE MARKE.

Prominent in Halle B6 – dem Messeareal speziell für die Bäckereien – platziert, zeigen wir, die WEBER Packaging GmbH, auf Stand Nr. 523, neben dem kompostierbaren Graspapierbecher als dem wohl nachhaltigsten Coee to go Cup überhaupt, unser selbst entwickeltes Rundum-Sorglos-Paket zum Selbströsten von Spezialitätenkaffee. Das als WEBAroast Geschäftsbereich bereits seit Jahren erfolgreich etablierte Konzept bietet inzwischen vielen Bäckereien eine praktikable Möglichkeit, sich ihre eigene umsatzwirksame Kaffeemarke zuzulegen und diese im Ausschank wie im Regalverkauf anzubieten.

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire & Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: ©  Beer Grill AG , 2019

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire & Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: © Beer Grill AG, 2019

HEISSES UND KALTES AUS DEM SB-REGAL

Zusammen mit der Beer Grill AG – einem Schweizer Traditionsunternehmen zur Herstellung von Geräten und Systemen für die Zubereitung und Präsentation von Speisen im Verkaufsbereich – hat unser Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber, an einer neuen Lösung zur Mobilisierung von Lebens-Mitteln* im Grab-and-go Bereich gearbeitet, die nun erstmals einem größeren Publikum präsentiert wird.

"Mit unseren speziell auf die Heiß- und Kalt-Regalsysteme der Beer Grill AG abgestimmten Lebens-Mittel Verpackungen inszenieren wir den klassischen Imbiss als Snackangebot auf eine ganz neue Art und Weise." – Stephan Weber

Die im schweizerisch Villmergen beheimatete Firma freut sich über die symbiotische Kooperation mit den Güglingern, die nicht zuletzt auch dem kybernetischem Denken und Handeln der Schwaben entspricht.

"Als oberste Maxime unseres Tuns hat unsere Geschäftsführung am 25. Oktober 2017 einen Verhaltenskodex (engl.: code of conduct) unterzeichnet, der die Nutzenmaximierung klar vor die Gewinnmaximierung stellt. Natürlich müssen auch wir Gewinne einfahren, um wirtschaften zu können. Der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang wird von uns aber neu gedacht", erklärt Unternehmenssprecher Ingo H. Klett, der sich als langjähriger Mitarbeiter mit großer Leidenschaft auch im Business development einsetzt.

Vulcano heißt die klimagerechte Verkaufsvitrine, deren clevere Technik auf Messestand Nr. 210 in Halle A3 besucht und besichtigt werden kann.

RapidPac Siegelgerät. Foto: ©  KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

RapidPac Siegelgerät. Foto: © KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

NEUE MATERIALIEN ZUM HOLZSTOFF-SIEGELN

Als drittes Messehighlight zeigen wir gemeinsam mit der KOMET Maschinenfabrik GmbH aus Plochingen in Halle A4 auf Stand Nr. 112 neue Möglichkeiten beim Versiegeln von Holzstoff-Menüschalen. Speziell durch den Einsatz neuer Materialien können nun auch mittels sogenannten Schubladengeräten aus der RapidPac-Serie oder mit Hilfe großer, einzeln zu platzierender, Maschinen Lebens-Mittel verpackt werden.



VERPACKUNGEN. IDEEN. BEIDES.

Wir, die WEBER Packaging GmbH, entwickeln, gestalten, liefern und verkaufen seit 1972 Verpackungen und Verpackungslösungen für die Lebens-Mittel* Branche.
Seit 2012 sind wir als Vertriebspartner der Coffee-Tech Engineering Ltd. für den Solar Ladenröster und den Avirnaki Raucheliminierer tätig.

Anlässlich der World of Coffee Nizza 2013 erzielten wir im Rahmen der ‘New Product of the Show Awards’ für unser völlig neuartiges Röstkonzept zum Selbströsten ausgesuchter Spezialitätenkaffees eine Auszeichnung als ‘Highly Commended – Best In-Store Product or Service’.

Mit unserem Engagement im Coffee business - als dem nach Mineralöl zweitgrössten Welthandels-Markt überhaupt - untermauern wir nachdrücklich unseren Anspruch, unsere Erfolgsgeschichte als Denk- und Kompetenzzentrale für anwenderspezische Vertriebskonzepte rund um Lebens-Mittel fortzuführen.

Heute zählen unter anderem rund 80 Prozent des Lebens-Mittel Einzelhandels (LEH) sowie viele erfolgreiche Kunden aus der gesamten Lebens-Mittel Branche Europas zu unserer anspruchsvollen Klientel. Darunter zahlreiche innovative Bäckereien, Fleischereien, Entrepreneure, Startups, Freizeitparks und Foodtrucks, die Gastronomie, Coffee-Shops, Feinkostgeschäfte und Lebens-Mittel Produzenten.

LEBENS-MITTEL

*) Wir schreiben ‚Lebens-Mittel‘ ganz bewusst nicht gemäss dem Duden und folgen damit der Auassung der von Biopionier Karl Ludwig Schweisfurth in Glonn bei München gegründeten Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Diese kommunizieren den Begrivor allem deshalb so ungewöhnlich, um damit auf die unbedingte Wertigkeit unserer Ernährung immer wieder bewusst hinzuweisen.

EDEKA AURACHER GEWINNT!

Der Preis. Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Preis. Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Herzlichen Glückwunsch!

Unser Kompliment geht an Herrn Thomas Auracher zum erzielten Goldenen Apfel 2019 für seine herausragende Leistung in der Obst- und Gemüseabteilung der Edeka Auracher Filiale in Brackenheim.

Im Hintergrund verdeckt: Unser etabliertes WEBApouch Obst- und Gemüsebeutel Spendersystem.

Zuletzt entdeckt von Ingo H. Klett (Foto) für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

La Finca Hamburgo, Mexiko

Ein Teil der Finca Hamburgo. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein Teil der Finca Hamburgo. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

                                                            Mein Reisebericht

8. Teil – Drei Tage zu Besuch in Mexiko

Da unser Gastgeber, Kaffeefarmer Andrés Quintanilla, beruflich für drei Tage nach Kolumbien reisen musste, durften wir drei Tage in Mexiko auf der Finca Hamburgo verbringen. Die Finca wird von  Familie Edelmann geleitet und produziert ebenfalls für die Amarella Trading e.K. Rohkaffee.

Die Finca

Das Gelände ist mit ca. 500 Hektar ein kleines Dorf. Es gibt außer den Kaffeefeldern einen  Schreiner, einen Arzt, ein Restaurant und ein Hotel. Außerdem stellt die Finca Häuser für die rund 300 Mitarbeiter zur Verfügung. Wie Andrés auch legt die Familie großen Wert auf das Vermeiden von Pestiziden und bietet so vielen Insekten Lebensraum.

Der älteste Sohn der Familie, Bruno Edelmann, führte uns über die Farm und erzählte uns, dass während der Ernte 400 bis 500 Pflücker beschäftigt werden! Er erklärte uns auch, dass der Kaffee nicht nur nach Europa, Japan und die USA exportiert wird, sondern die Familie auch drei Coffee stores in Mexiko betreibt. Hierfür hat Bruno extra die Ausbildung zum Coffeologen gemacht und einen Röstworkshop besucht. Denn so kann er den Kaffee selbst rösten und muss dies nicht auslagern. Da er täglich röstet, konnten wir genau sehen, wie ein Röster funktioniert. Da ich selbst lediglich die Shopröster der Coffee-Tech Engineering Ltd. kenne, war es besonders spannend, einen so  großen Röster zu sehen.

Dieser Röster kann 15 kg Rohkaffe rösten. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Dieser Röster kann 15 kg Rohkaffe rösten. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem wird die Trommel nicht durch Glühspiralen erhitzt, sondern durch Flammen, die durch Gas ausgelöst werden. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem wird die Trommel nicht durch Glühspiralen erhitzt, sondern durch Flammen, die durch Gas ausgelöst werden. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Edelmann mit Maren und mir. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Edelmann mit Maren und mir. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Berlin Fashion Week FW 2019/2020

Special cuts and great detail work combined with elegant use of textiles and colors are the key elements for @dannyreinke.designs collections. Video: © MBFW.Berlin 2019; Vorschaubild: © Danny Reinke, 2019

WEBER Partner überzeugt mit Naturfasern auf der MBFW Berlin

Das Berliner Modelabel Danny Reinke, das bereits 2018 bei einem Wettbewerb des Projekts Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einen sogenannten Showslot für die renommierte wie vielbeachtete ehemalige Mercedes-Benz Fashion Week (heute: MBFW oder MBWF.Berlin) gewonnen hatte, präsentierte am 16. Januar 2019 um 21:30 Uhr im Rahmen der Berlin Fashion Week seine Herbst-Winter Kollektion namens ‘Seraphic Frame’ für 2019/20 im Berliner E-Werk.

Seraphic Frame

Die als Prét-á-Couture Mix angelegte Kollektion von Danny Reinke setzt sich mit der Darstellung der Frau als göttliches Wesen auseinander. Dazu Julien Kelch, Founding Partner und Managing Director der Kelch & Reinke GbR:

“Die Neuinterpretation der archaischen Göttin soll die natürliche Schönheit jeder Frau sowie deren Stärke und Selbstständigkeit widerspiegeln.”

Das offizielle Moodboard zur ‘Seraphic Frame’ Kollektion. Collage: © Danny Reinke, 2019

Inspiration für die Kollektion sind urtypische Göttinnen, die seit vielen Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Gesellschaften verehrt und ihre Geschichten in Legenden und Schriften weitergegeben wurden.

Das Thema findet sich in der Material- und Farbauswahl wieder. Somit treffen opulente Tüllgebilde und Kleider aus Brokat auf Tweed-Anzüge und Schurwollmäntel. Dieser Kontrast vermittelt ein starkes sowie sinnliches Frauenbild und lässt so den typischen Buisnesslook von Danny Reinke erkennen.

Die zarte Farbpalette der Kollektion besteht aus Hellblau in unterschiedlichen Abstufungen, kombiniert mit Weiß, einem Vanilleton und metallischen Farben wie Gold und Silber. Perlenstickereien und Stoffmodellierungen erinnern an Gemälde mit sakralen Puttenabbildungen. Diese sind ein Sinnbild für Liebesgöttinnen und symbolisieren die himmlische Liebe sowie die natürliche Sinnlichkeit einer jeden Frau.

Runwayshow

Die Bilder vom Catwalk finden Sie nachfolgend in der Galerie oder Sie schauen sich das offizielle YouTube™ Video [Bitte hierfür diesen Blogpost ganz nach oben scrollen!] dazu an, welches die MBFW als Veranstalter online gestellt hat.

Danksagung

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Danny Reinke und Julien Kelch, die mit uns, der WEBER Packaging GmbH, bereits seit 2018 – da speziell im Hinblick auf Nachhaltigkeitsfragen zu Naturfasern als Trend in der Mode wie im Produktdesign – kooperieren und uns für Fotoproduktionen mit dem wahrscheinlich nachhaltigsten Coffee to go Becher derzeit überhaupt ihre hochwertigen Kollektionsteile zur Verfügung gestellt haben.

Das nachfolgende Bild zeigt ein solches Motiv.

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der  Danny Reinke Kollektion  aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen  Graspapierbecher  im Münchner Olympiapark. Foto:  Christina Kapl  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der Danny Reinke Kollektion aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen Graspapierbecher im Münchner Olympiapark. Foto: Christina Kapl für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Mehr über unsere Partnerschaft mit dem Modelabel Danny Reinke erfahren Sie [ hier ].

Unterstützung für Kaffeefarmer

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

7. Teil – Ein Fond für Farmer

Heute durften wir Kaffeefarmer Andrés Quintanilla auf die Veranstaltung einer Bank begleiten. Diese hat einen Fond zur Förderung von Kaffeefarmern gegründet, um Infoveranstaltungen zur Weiterbildung zu ermöglichen. An diesen Terminen können die Farmer ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig helfen. Die Förderungsmassnahmen der Bank bestehen zum einen aus finanziellen Mitteln aber auch aus technischer Hilfe und der Anleitung zu nachhaltigem Kaffeeanbau. Nur ein Beispiel für die technische Hilfe sind Dronen, die die Bank 2015 von einem Berliner Unternehmen erworben hat.

Networking der Farmer

Bei der heutigen Veranstaltung ging es um die Düngung der Kaffeefarmen. Zuerst hielten Mitarbeiter des ecoBusiness Fund, dem Fond der Bank, einen Vortrag über deren Arbeit: Dort können Kunden Informationen ihrer Farm für andere Farmer zur Verfügung stellen. Zusätzlich hat der ecoBusiness Fund die Aufgabe, Daten zu erheben. Mithilfe der Dronen kann die Größe der Farm, die exakte Lage und sogar die Menge der Pflanzen ermittelt werden. Außerdem lassen sich so auch bestimmte Bodenmerkmale erkennen. Der Boden spielt nämlich eine wichtige Rolle für die Farmer, denn dieser variiert von Gegend zu Gegend und bietet so auch verschiedene Grundlagen zur Bearbeitung.

Minimumfaktor Spurenelemente

Hier kommt dann die Düngung ins Spiel: Wenn die Kaffeefarm auf einem Gebiet liegt, das beispielsweise wenig Natrium bietet, muss man dieses Spurenelement zuführen. Sonst könnten bei der Pflanze – ähnlich wie beim Menschen – Mangelzeichen auftreten oder im schlimmsten Fall würde sie nicht wachsen. Eine wichtige Regel in der Düngung ist Liebigs Gesetz des Minimums das besagt, dass das Wachstum einer Pflanze durch die im Verhältnis knappste Ressource eingeschränkt wird. Die Farmer haben die Möglichkeit, bei einer Firma eine Bodendiagnose zu „bestellen“ und daraufhin mit diesen Ergebnissen ihre Düngung, Pflanzung und Bearbeitung zu planen. Der Vorteil einer solchen Analyse ist, dass der Farmer dann genau weiß, was er den Pflanzen zum optimalen Wachstum zuführen muss und gibt so kein Geld für unnötige Mittel aus.


Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 8. Teil!

Die Präsidentschaftswahl 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

 

6. Teil – Election Day 

 

Am 3. Februar 2019 fand in El Salvador die Wahl des Präsidenten statt. Jede Partei versuchte wochenlang durch Plakate, Fernsehauftritte und Werbeaktionen die Wähler von ihrem Kandidaten zu überzeugen. Da Andrés Quintanillas Vater nicht nur Rechtsanwalt sondern auch ehemaliger Vizepräsident des Landes ist, wurde die Wahlvorbereitung natürlich genau verfolgt. So bekamen auch wir schnell ein Bild von den Kandidaten und deren Wahlversprechen.

In den Farben der Partei

Am Wahlsonntag ging es dann gesammelt zum Wahllokal. Hier ist es üblich, sich in den Farben des Parteilogos zu kleiden oder durch Accessoires darauf hinzuweisen. So erkennt man schnell, wer welche Partei wählt und viele Salvadorianer stehen voll und ganz hinter ihrer Partei.

Um wählen zu dürfen muss man 18 Jahre alt sein und seinen Personalausweis vorlegen. Dann wird der Fingerabdruck genommen um zu verhindern, dass Wähler in zwei Wahllokalen wählen. Die Wahlzettel an sich sind sehr simpel und beinhalten lediglich die Logos der Parteien. Andrés erklärt uns, dass viele Menschen weder lesen noch schreiben können und deshalb nur die Logos abgebildet sind, die dann angekreuzt werden.  

Die Wahllokale waren bis um 17 Uhr geöffnet und dann begann die Auszählung. Jeder einzelne Wahlzettel wird von einem Wahlhelfer vor einer Kamera präsentiert und dieser muss den Namen der Partei laut aufsagen. Bei ihm ist von jeder Partei ein Vertreter, der alle Zettel seiner Partei bekommt und diese zählen muss. So wird Wahlbetrug verhindert.

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 7. Teil!

Schritt für Schritt zur Paella

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

5. Teil – Eine teuflisch gute Paella

Heute fand bei meinen Gastgebern eine Geburtstagsparty statt. Natürlich darf bei so einer Feier leckeres Essen nicht fehlen. Deshalb entschied Alexandra, Andrés‘ Mutter, Paella zu kochen. Sie zeigte uns Schritt für Schritt, wie sie diese kocht und auf was man ganz besonders achten muss.

Schritt 1

(Abbildung ganz oben)

Zuerst wird das gewürfelte Fleisch in Olivenöl angebraten. Heute war es Huhn und Schwein, man kann aber auch anderes Fleisch verwenden. Oder man tauscht das Fleisch gegen Meeresfrüchte.

 Schritt 2

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Dann werden Karotten, bunte Paprika, Zwiebeln und Tomaten untergehoben und die Mischung sollte etwas köcheln.

Schritt 3

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Wenn das Gemüse halbgegart ist, wird die Fleisch-Gemüse-Mischung auf die eine Hälfte der Pfanne geschoben und auf der anderen Hälfte ungekochter Reis verteilt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Reis gleichmäßig verteilt wird. Dann wird Brühe hinzugegeben und alles miteinander vermengt.

Schritt 4 

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nach ca. 5 Minuten werden auf der fast fertigen Paella Zuckerschoten und Oliven verteilt. Dann muss diese nur noch köcheln bis der Reis fertig ist. Um den Kochvorgang zu beschleunigen nutzt Alexandra Bananenblätter zur Abdeckung zur Pfanne. Danach dienen die Blätter dem Warmhalten.

Und wie Alexandra so gerne sagt:

“Every woman has to know the devil to know how to cook.”

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 6. Teil! 

Über Stock und Stein

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

4. Teil – Bei 30° Celsius im Hochland

Wie lange dauert es, bis eine Kaffeepflanze Kirschen trägt und somit Ertrag bringt? Kaffeepflanzen benötigen circa fünf Jahre, bis man das erste Mal pflücken kann. Eine ganze Farm solcher Pflanzen durften wir querfeldein erkunden! Kaffeefarmer Andrés Quintanilla kaufte vor fünf Jahren eine alte Plantage und legte sie neu an. Hier wurden ca. 25.000 Kaffeepflanzen gesetzt und gepflegt. Nun tragen sie die ersten Kirschen, was für Andrés natürlich ein Grund zur Freude ist!

Kaffeepflanzen lesen lernen

Unseren Ausflug starteten wir auf 1.200 Metern Höhe und stiefelten bei 30 Grad los. Mit dabei waren zwei Berater und der Foreman (der Foreman ist der Stellvertreter von Andrés auf der Farm, das heißt, er koordiniert die Arbeit usw.) der Plantage. Diese erklärten Andrés, wie er die Pflanzen optimal schneiden sollte, um den bestmöglichen Ertrag zu erhalten. Für uns war es spannend, was man alles an den Pflanzen erkennen kann. So sieht man zum Beispiel an den Zweigen, ob die letzten Monate Regenmonate oder trockene Monate waren.

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem kann man die Zweige mit den Ringen bei Bäumen vergleichen, an denen man erkennt, wie alt die Pflanze ist.

Nachdem wir zwei Stunden lang die Plantage besichtigt hatten und mittlerweile dann doch relativ angestrengt waren, erreichten wir unser Ziel: das Haus des Foreman. Von dort aus fuhren wir dann wieder in die Nurseria und begannen damit, alle Schattenpflanzen in Tabellen einzutragen. Warum das so wichtig ist, werde ich in einem folgenden Beitrag aufklären!

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 5. Teil!

Ein Besuch im Landwirtschaftsministerium

Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

3. Teil – A bugs life

Ein Großteil des Kaffees, den Andrés Quintanilla produziert, wird nach Deutschland exportiert. Die Firma Amarella Trading, welche ihren Sitz in Mannheim hat, verkauft den Kaffee dann weiter an Röstereien oder Cafés, die selbst rösten möchten. Um diesen Export zu ermöglichen, muss Andrés sich auf dem Landwirtschaftsministerium registrieren. Sonst dürfte er nämlich nicht exportieren. Außerdem muss er sich für die Produktion und die Verarbeitung in der Mühle registrieren. Diese Registrierungen sind zum Beispiel für Statistiken wichtig.

Alle 15 Tage muss Andrés auf dem Ministerium ein Formular abgeben, auf dem aufgeführt wird, wieviel Kaffee geerntet wurde. Wenn dann ein Export bevorsteht, muss dieser auch angemeldet werden. Außerdem muss von jedem verkauften Kaffeesack ein gewisser Anteil abgeführt werden, der dann für die Erforschung der Kaffeepflanzen, Finanzierung von Messeauftritten und für Marketingmaßnahmen verwendet werden kann. So wurde die am vergangenen Wochenende in San Salvador stattgefundene Barista-Meisterschaft finanziell unterstützt.

Schad- und Nutzinsekten beim Kaffeeanbau

Das Ministerium bietet außerdem eine kleine Ausstellung der auf Kaffeefarmen lebenden Insekten. Insekten sind nämlich ein wichtiger Teil die Kaffeeproduktion. Die Insektenwelt bietet „good and bad bugs“, wie Andrés den Zustand beschreibt. Er erklärt uns, dass es zum Beispiel eine rote Spinne gibt, die die Oberfläche der Blätter frisst und somit der ganzen Pflanze schadet. Ausgleichend hierfür leben auf der Plantage aber größere Spinnen, die die roten Spinnen fressen und sich somit positiv auf die Pflanzenwelt auswirken.

Außerdem leben auf der Farm viele Vögel, die ebenfalls als „natürliches Insektizid“ handeln. Ein Beispiel sind Vögel, die sich von einer bestimmten Art von Grashüpfern ernähren und somit verhindern, dass die Grashüpfer die Pflanzen befallen. Durch dieses Zusammenleben der Tiere kann Andrés auf den Gebrauch von Spritzmitteln überwiegend verzichten und produziert so unbehandelten Kaffee.

Bio ohne teure Zertifikate

Auf die Frage, warum er seine Produktion nicht bio-zertifizieren lässt, lacht er und stellt die Gegenfrage „Why should I?“. Zertifikate müssen jährlich neu gekauft werden und sind extrem teuer. Außerdem gibt es viele Farmen, die zwar einige Zertifikate haben, aber trotzdem nicht nach diesen Werten handeln (z.B. im Zusammenhang mit Kinderarbeit). Daher ist es für ihn wichtig uns zu zeigen, dass man auch ohne Zertifikate einen guten Kaffee (der bestimmt alle Anforderungen von „Biokaffee“ erfüllt) produzieren kann, indem man auf das Zusammenspiel der Tiere, die Vegetation und eine nachhaltige Wasserwirtschaft achtet.

Auf der Plantage lebende Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Auf der Plantage lebende Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Bienen, Fliegen und Käfer... Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Bienen, Fliegen und Käfer... Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die El Salvador Gruppe: Maren, Andrés und ich. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die El Salvador Gruppe: Maren, Andrés und ich. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kaffeebohnen, die von Käfern zerfressen wurden. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kaffeebohnen, die von Käfern zerfressen wurden. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier sieht man kleinere Käfer, die trotzdem großen Schaden anrichten können. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier sieht man kleinere Käfer, die trotzdem großen Schaden anrichten können. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Das ist eine Sammlung der verschiedenen Wanzen, die auf Kaffeeplantagen leben. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Das ist eine Sammlung der verschiedenen Wanzen, die auf Kaffeeplantagen leben. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

In diesem Kasten sieht man Libellen, wandelnde Blätter und Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

In diesem Kasten sieht man Libellen, wandelnde Blätter und Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein weiterer Kasten mit Käfern und Schmetterlingen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein weiterer Kasten mit Käfern und Schmetterlingen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 4. Teil!

El volcán de San Miguel Boscotlan

Links am Volcán de San Miguel vorbeiblickend. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Links am Volcán de San Miguel vorbeiblickend. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

2. Teil – Sonnenuntergang am Vulkan

Da Kaffeefarmer Andrés Quintanilla – bei dem ich derzeit meinen Aufenthalt in El Salvador verbringe – uns möglichst viele Seiten seines Landes zeigen und uns die perfekten Bilder ermöglichen möchte, fuhren wir auf einen Berg, der gegenüber eines Vulkanes liegt. Hier sollten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Zu dieser Jahreszeit geht die Sonne bereits zwischen 17:00 und 17:30 Uhr unter. Daher machten wir uns aus unseren Augen früh auf, um diesen Sonnenuntergang beobachten zu können. Unser Ziel war es, den Sonnenuntergang hinter dem Vulkan Chaparrastique zu sehen.

Der Vulkan Chaparrastique. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Vulkan Chaparrastique. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Vulkan ist 2.129 Meter hoch und liegt im Departamento San Miguel, wo auch die sogenannte ‘nurseria’ (vglb. engl.: nursery) ist. Diese ist die Baumschule der Kaffeeplantage, in der die Kaffeepflanzen, Blumen und Früchte gezogen werden, um sie dann auf den Plantagen auszupflanzen.

Eine sogenannte Kaffeeschule. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eine sogenannte Kaffeeschule. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Einzelne Stecklinge von Coffeapflanzen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Einzelne Stecklinge von Coffeapflanzen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nach einer sehr holprigen Auffahrt auf den Berg kamen wir auf einer Art Aussichtsplattform an, von der aus wir die perfekte Sicht auf einen wunderschönen Sonnenuntergang hatten. Neben dem Vulkan liegt ein riesiger Krater, der eine ehemalige Kaffeeplantage ist. Man konnte sogar noch kleine Gebäude zwischen den vielen Bäumen erkennen.

Sonnenuntergang im Departamento San Miguel. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Sonnenuntergang im Departamento San Miguel. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Wie man auf den Bildern sieht, hat sich die Fahrt auf den Berg auf jeden Fall gelohnt!

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 3. Teil!

Wie alles begann...

Wie alles begann. Foto: privat

Wie alles begann. Foto: privat

Mein Reisebericht

1. Teil – Vorbereitung und Ankunft

Liebe Leserinnen und Leser,

in den nächsten Wochen werde ich hier im WEBER Nachrichtenblog durchschnittlich alle zwei Tage einzelne Beiträge rund um meinen Aufenthalt auf der Kaffeefarm von Andrés Quintanilla in El Salvador veröffentlichen. Doch…

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen

Ich bin Noemi Gerhäusser und studiere BWL Food Management an der DHBW Heilbronn. Mein dualer Partner ist die WEBER Packaging GmbH. Derzeit befinde ich mich in der Praxisphase im dritten Semester. Mein Studium beinhaltet in jedem Semester eine Warengruppe, die dann genauer behandelt und mit Exkursionen vertieft wird. Eine dieser Warengruppen beinhaltet den Kaffee. Da wir in der Firma unseren Kaffee selbst direkt von den Kaffeefarmen (unter anderem aus El Salvador) beziehen und ihn dann auch selbst rösten, war mein Interesse bereits geweckt und ich wollte selbst sehen, was alles hinter dem Getränk steckt, auf das Viele nicht mehr verzichten können.

Meine Reisevorbereitung  

Zuerst begann ich damit, mich über das Land El Salvador zu informieren. Welche Tiere leben hier, wie ist die Infrastruktur, welche Sehenswürdigkeiten gibt es, was sind landestypische Gerichte... Nachdem das alles geklärt war und der Kaffeefarmer Andrés Quintanilla zugesagt hatte, dass ich kommen kann, ging es ab ins Reisebüro! Kurzfristig hatte sich eine bereits graduierte Studentin bei Herrn Dr. Schwarz gemeldet und wollte sich über die Möglichkeiten eines Aufenthalts informieren. Schnell war klar, dass wir diese Reise zu zweit antreten werden.

So kam es, dass wir eigentlich am 15. Januar 2019 unser Abenteuer begonnen hätten, wegen des Streiks am Frankfurter Flughafen mussten wir allerdings auf den 17. umbuchen. 

Eine Übersicht der Flugzeit. Screenshot: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eine Übersicht der Flugzeit. Screenshot: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nachdem wir dann fast 24 Stunden unterwegs waren, landeten wir um 19.30 Uhr Ortszeit an unserem Ziel. Andrés holte uns direkt am Flughafen ab und zu Hause wurden wir total herzlich von allen begrüßt. Nach einer Suppe zur Stärkung waren wir so todmüde, dass wir einfach ins Bett gefallen sind.

Der Blick aus unserem Zimmer im Haus in San Salvador. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Blick aus unserem Zimmer im Haus in San Salvador. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein graues Eichhörnchen in unserem Garten. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein graues Eichhörnchen in unserem Garten. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 2. Teil!