Was für ein Glück

Bürohund Tass mit seinem Spielzeugbärchen. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Bürohund Tass mit seinem Spielzeugbärchen. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Galgo-Rüde Tass geniesst jetzt sein Leben

Aufrichtiges Glück – das hatten am Ende drei. Denn als mit Tass aus Spanien im Zabergäu ein Hund aus einem deutsch-spanischen Tierschutzprojekt ins Haus der Familie Elke und Michael Weber einzog, freute sich selbstredend auch selbiger und bald danach auch unser ganzes Team.

Im Dezember 2018 hatten Michael und Elke Weber den spanischstämmigen Galgo-Rüden adoptiert. Gemäss den Angaben des Tierschutz Spanien e.V. hörte er auf den Namen Tass und war damals 2 Jahre alt sowie 65 Zentimeter “groß” – vom Boden bis zur Schulter. Auf die – in südlicheren europäischen Gefilden teils regelmäßig bei Hunden vorkommende – Infektionskrankheit Leishmaniose wurde er negativ getestet.

Bereits ab April 2018 suchte der Tierschutzverein für ihn ein passendes Zuhause. Bis es jedoch dazu kommen sollte, verbrachte er noch einige Zeit in einer Pflegestelle bei Schwäbisch Hall. Mit Katzen verträgt er sich zwar nicht…

Charakterliche Eigenschaften

…besitzt er aber dennoch ganz vorzügliche. Zum Beispiel ist unser Tass sehr menschenbezogen. Ein anhänglicher Familienhund, mit dem auch Windhund-Neulinge gut klarkommen. Gudrun Sauter, die als 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins die Vermittlung verantwortete, beschrieb ihn als liebevoll und ausgeglichen.

Wir haben Tass Anfang April in einem erbarmungswürdigen Zustand aus der Perrera geholt. Er war völlig abgemagert und sehr schwach. Eine unserer Pflegestellen hat ihn daher bei sich zu Hause aufgenommen und ihn ordentlich aufgepäppelt. Nach ein paar Wochen ging es ihm wieder gut.

– Gudrun Sauter –

Ab dem 18. August 2018 lebte Tass auf seiner Pflegestelle in einer größeren Gruppe mit anderen Windhunden. Eher zurückhaltend müsse man ihn ums Spielen oder Rennen dennoch nicht zwei mal bitten. Draussen angelangt zeigte er sich auch zu kleinen Hunden freundlich.

Im Büro erleben wir Tass inzwischen als sehr anhänglich und folgsam. Er will uns Menschen gefallen und geht – so liebevoll und freundlich wie er ist – auch gut mit Kindern um, die uns gelegentlich besuchen.

Elke Weber: “Das Leben im Haus mit uns macht Tass keinerlei Schwierigkeiten. Er sei, wie Frau Sauter uns damals schrieb, bereits vom ersten Tag an stubenrein gewesen. Tass ist sehr gerne draußen, läuft prima an der Leine und liebt es, auf der Wiese oder im Garten zu springen.”

sind sie jetzt auch auf den Hund gekommen?

Dann sollten Sie wissen, dass Gudrun Sauter die offizielle Erlaubnis nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes für die Vermittlung, den Handel, die Haltung, Pflege, Unterbringung und Einfuhr sowie für das Verbringen und die Ausbildung von Tieren hat.

Wenn Sie sich also ebenfalls für einen Hund interessieren, dann sollten sich zuerst in den Tierheimen umschauen – dazu ruft der Deutsche Tierschutzbund anlässlich des morgigen…

Welthundetag 2019

…auf. Etwa 75.000 Hunde werden jedes Jahr in den rund 550 dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheimen aufgenommen und warten dann sehnsüchtig auf ein neues liebevolles Zuhause. Anders als die Adoption eines Tierheimhundes vor Ort birgt der anonyme Kauf von Hunden über das Internet Gefahren. Die Tiere können aus illegalem Handel stammen.

„Ein Hund aus dem Tierschutz ist besonders und ein wertvolles Unikat“, sagt Miriam Holbach, Fachreferentin für Tierheime beim Deutschen Tierschutzbund. Und Tass’ Herrchen erklärt es so:

Es ist Liebe.

– Michael Weber –

Gerade deshalb warnen Tierschützer vor dem Kauf von Hunden im Internet, denn Interessierte können meist weder die Identität des Händlers noch die bisherige Geschichte des Tieres überprüfen. Doch mit der Kampagne…

Tierheime helfen. Helft Tierheimen!

…macht der Deutsche Tierschutzbund passend zum Welthundetag am morgigen 10. Oktober auf die wertvolle Arbeit der Tierheime und die Einzigartigkeit der Tierheimtiere aufmerksam. Dem Dachverband sind über 740 Tierschutzvereine mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen angeschlossen.

Tass würde sich über Ihr Verständnis freuen.

Ein Motiv der Kampagne. Foto:  Tomaso Rodriguez  für ©  Deutscher Tierschutzbund e.V. , 2019

Ein Motiv der Kampagne. Foto: Tomaso Rodriguez für © Deutscher Tierschutzbund e.V., 2019


südback 2019: Grünen-Sprecher lobt WEBER Nachhaltigkeits-Engagement

Martin Grath, MdL – Biobäcker und landtagspolitischer Sprecher der Grünen in Baden-Württemberg.  Foto: © Martin Grath, 2019

Martin Grath, MdL – Biobäcker und landtagspolitischer Sprecher der Grünen in Baden-Württemberg.
Foto: © Martin Grath, 2019

Stuttgart, 21.09.2019 (wbp): Die südback 2019 – als wichtigste Veranstaltung für Bäcker und Konditoren im deutschsprachigen Raum – öffnete heute ihre Türen. Beim offiziellen Eröffnungsrundgang lobte Grünen-Sprecher Martin Grath das nachhaltige Handeln der WEBER Packaging GmbH aus Güglingen.

Nach einer Eröffnungsfeier am Vormittag besuchte kurz vor 11:00 Uhr (MEZ) eine rund 30-köpfige Gruppe in Begleitung der Württembergischen Brezelkönigin und -prinzessin die WEBER Packaging GmbH am Messestand auf ihrem offiziellen Rundgang.

Angeführt von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL – vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz – folgten Martin Grath, MdL – Biobäcker aus Heidenheim und landtagspolitischer Sprecher der Grünen, Martin Reinhard – Landesinnungsmeister im Landesinnungsverband für das Württembergische Bäckerhandwerk e.V. sowie Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.

Positiver Beitrag zur Klimakrise

Nach einer kurzen Begrüßung durch Stephan Weber, dem Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH, kam man beim Kaffeerösten ins Gespräch über die bis zu 75 Prozent CO²-Einsparung durch den Einsatz von Gras bzw. Heu als Rohstoff beim sogenannten Graspapierbecher.

Im Vergleich zum substituierten Holzanteil kommt das Heu bei seiner Verarbeitung zum Rohstoff nämlich fast ganz ohne Wasser (< 1 Liter H²O pro 1.000 kg Rohstoff) und ohne jede Chemie sowie ohne den damit bislang verbundenen Energieeinsatz aus. Dazu WEBER Pressesprecher Ingo H. Klett:

“Meiner Recherche nach sind unsere Becher aus dem neuartigen Gras-Papier-Mix die derzeit nachhaltigsten Außer-Haus-Kaffeebecher überhaupt.”

Wie viele andere Wissenschaftler auch, sieht Mare Chefredakteur und Meeresbiologe Nikolaus Gelpke gerade in den Kohlendioxid-Emissionen den Hauptverursacher der Klimakrise. Mit diesem hatte Klett zuletzt das Thema Klimaerwärmung noch persönlich diskutiert.


v.l.n.r.: Martin Reinhard, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk e. V.; Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL – Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz; Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart; Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH; Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

v.l.n.r.: Martin Reinhard, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk e. V.; Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL – Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz; Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart; Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH; Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019


Das muss sofort aufhören

Dem landtagspolitischen Sprecher der Grünen, MdL und Biobäcker Martin Grath aus Heidenheim, gefiel neben dem Graspapierbecher vor allem die Botschaft Stephan Weber’s, mit optimalen Lebens-Mittel Verpackungen gezielt einen Beitrag wider die Lebens-Mittel Verschwendung zu leisten. Dazu Grath:

“In Wien wird täglich so viel an Brot weggeworfen, wie in Graz produziert wird.”


v.l.n.r.: Biobäcker und Grünen-Sprecher Martin Grath, MdL; Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart; Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH; Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL – Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz; Martin Reinhard, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk e. V.; Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

v.l.n.r.: Biobäcker und Grünen-Sprecher Martin Grath, MdL; Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart; Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH; Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL – Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz; Martin Reinhard, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk e. V.; Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019


EDEKA verzichtet auf Gurkenfolie

EDEKA verzichtet bei allen Gurken auf Plastik. Die neue Verpackungsstrategie unabhängig davon basiert auf den drei Säulen Reduktion, Mehrweg und Recycling. Foto: © obs/EDEKA ZENTRALE AG &amp; Co. KG/EDEKA / Christian Schmid, 2019

EDEKA verzichtet bei allen Gurken auf Plastik. Die neue Verpackungsstrategie unabhängig davon basiert auf den drei Säulen Reduktion, Mehrweg und Recycling. Foto: © obs/EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG/EDEKA / Christian Schmid, 2019

EDEKA bietet alle Salatgurken ab sofort nur noch unverpackt an und spart damit 94 Tonnen Plastik pro Jahr ein. Das gilt für alle konventionellen und Bio-Salatgurken, die vom EDEKA Fruchtkontor zentral eingekauft und an den Einzelhandel geliefert werden.

Auch Tomaten werden in den EDEKA-Märkten immer häufiger lose oder in Kartonschalen statt in Plastik angeboten. Aber nicht nur bei Obst und Gemüse, sondern über das gesamte Eigenmarkensortiment hinweg optimiert der EDEKA-Verbund alle Produkte mit Blick auf ihre Verpackung.

"Wir setzen an drei Hebeln an: Da wo es möglich ist, verzichten wir auf Plastik. Gleichzeitig fördern wir Mehrweglösungen und erhöhen drittens den Anteil an recycelten Materialien"

…so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA-Zentrale. "Wir wollen aber auch das Bewusstsein dafür schärfen, dass jeder Einzelne beim Einkauf die Wahl hat." Mit dieser Zielsetzung startete EDEKA am 5. September 2019 eine umfangreiche Informationsoffensive, um bei den Verbrauchern für die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen zu werben.

Unter dem Motto "unverpackt" rückt EDEKA das Thema Plastikverpackung auf allen Kanälen in den Fokus. Bis Ende September werden die drei EDEKA-Strategien Reduktion, Mehrweg und Recycling anhand konkreter Produktbeispiele vorgestellt. Auch mit unkonventionellen Mitteln - etwa mit dem neuen Online-Video "unverpackt", das seit dem Launch bei EDEKA auf YouTube und Facebook für Aufmerksamkeit sorgt. 

Gurken ganz unverhüllt

Die Zwischenbilanz des Händlers kann sich sehen lassen: EDEKA hat aktuell die geringste Plastikquote in den Obst- und Gemüseabteilungen und bietet bereits mehr als die Hälfte dieses Sortiments ohne Plastikverpackung an. Das hat ein Marktcheck* der Verbraucherzentralen im Mai 2019 ergeben.

Und diese Quote wird weiter sinken: Ab sofort verzichtet das EDEKA Fruchtkontor, das den Einzelhandel bundesweit mit Obst und Gemüse beliefert, vollständig auf die Plastikfolie, mit der bislang noch ein Teil der Salatgurken eingeschweißt wurden.

Auch bei anderen umsatzstarken Produkten hat EDEKA Fakten geschaffen: So werden allein bei Rispentomaten pro Jahr 5,4 Millionen Plastikschalen durch Pappkartonschalen ersetzt. Ein weiteres Beispiel: Durch die Kennzeichnung vieler Früchte und Gemüsesorten mit Etiketten oder Laserdruck (Smart Branding) lassen sich rund 50 Tonnen Kunststoff pro Jahr einsparen. 

Mehrweg weisend!

Auch mit Mehrwegangeboten sorgt EDEKA für weniger Plastikmüll. So werden Mehrwegnetze als Alternative zu den dünnen Plastikbeuteln für Obst und Gemüse angeboten. EDEKA hat so in dreieinhalb Jahren bereits über 100 Millionen konventioneller Knotenbeutel eingespart.

Immer mehr Verbreitung finden auch Mehrwegboxen oder Tablett-Lösungen an den Frischetheken für Fleisch und Wurst. Allein im Büsumer Pilotmarkt EDEKA Jensen sind schon über 2.000 der wiederbefüllbaren Dosen im Umlauf. Bereits seit langem in fast allen Märkten des EDEKA-Verbunds etabliert: ressourcen-schonende Mehrwegsysteme für Getränke, vor allem auch für Mehrwegglasflaschen regionaler Abfüller. 

Ein dritter Baustein zur Reduzierung von Verpackungsmüll ist die Wiederverwendung von Wertstoffen. Der EDEKA-Verbund arbeitet konsequent daran, den Anteil von Recycling-Materialien in den Verpackungen seiner Eigenmarkenartikel zu steigern. So haben beispielsweise die Orangensaft-Flaschen der Eigenmarke GUT&GÜNSTIG einen Recycling-Kunststoffanteil von mittlerweile 50 Prozent, dies spart 87 Tonnen Neuplastik pro Jahr ein.

Naturfasern, die man sieht und spürt

Foto: WEBER Packaging GmbH für ©  EDEKA Dirnberger , 2019

Foto: WEBER Packaging GmbH für © EDEKA Dirnberger, 2019

Die neue Version des bereits 2018 von der WEBER Packaging GmbH eingeführten Graspapierbechers weist einzigartige optische und haptische Merkmale auf, die deutlich auf seinen Grasanteil aufmerksam machen. Als derzeit wohl nachhaltigster Einwegbecher weltweit ist dieser überall dort die optimale Lösung, wo Mehrwegsysteme keine positive Ökobilanz erzielen.

„Wir sind uns bewusst, dass Mehrwegsysteme derzeit in aller Munde sind“, sagt Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber. Nichtsdestotrotz bietet das schwäbische Familienunternehmen einen neuartigen Einwegbecher an: den sogenannten Graspapierbecher.

„Das ist etwas was man erklären muss“, kommentiert Ingo H. Klett, einer von derzeit knapp 230 Coffeologen weltweit. Dem ehemals hauptberuflich freien Journalisten ist es wichtig, dass im Rahmen der WEBER Unternehmenskommunikation, die er seit 2011 verantwortet, kein sogenanntes Greenwashing betrieben wird: „Etwa indem wir problematische Dinge schönfärben oder verklären.“ Ganz im Gegenteil.

Nutzen- vor Gewinnmaximierung

Was sich die Geschäftsführung zuletzt im Oktober 2017 als oberste Maxime auf ihre Fahne geschrieben hat, ist bemerkenswert. „Die Nutzenmaximierung kommt bei uns vor der Gewinnmaximierung“, sagt Stephan Weber und ergänzt: „Natürlich müssen auch wir wie jeder andere Wirtschaftsbetrieb entsprechende Gewinne einfahren. Doch die Kausalität verläuft genau anders herum. Das bestätigen inzwischen auch viele Studien aus den Naturwissenschaften.“ Was das im konkreten Geschäftsalltag heisst, ist inzwischen auch der gesamten Belegschaft klar. Nicht zuletzt wird es von beiden Brüdern Weber auch tagtäglich selbst vorgelebt: wer Dritten einen Nutzen bietet, erzielt ganz automatisch Gewinn.

Zum Vergleich

Wenn ein kleines Café auf dem Land mit 70 bis 90 Prozent Rücklaufquote hinsichtlich eines Mehrwegsystems rechnen kann, ist dies eine gute Sache. Findet auch WEBER. Bei einem Kunden mit rund 120 Filialen in Hochfrequenz-Lauflagen und weniger als 30 Prozent Rücklaufquote sähe die Rechnung dann aber gleich ganz anders aus:

Rund 9.600 bis 12.800 Doppelwand-Becher passen bei einer Füllmenge von jeweils 0,2 oder 0,3 Liter Größe auf eine Europalette. Sie sind dünnwandig, leichtgewichtig und stapelbar. „Stellen Sie sich nur einmal die gleiche Anzahl an Mehrwegbechern oder gar an Travel mugs vom Volumen her vor“, kommentiert Heiko Burk von der WEBER Logistik das anschauliche Beispiel: „Ohne auf den wesentlich höheren Energie-, Wasser- und CO²-Verbrauch bei deren Produktion einzugehen, sind alleine schon die dabei zusammenkommenden Transportgewichte, der Platzverbrauch sowie die wesentlich höheren Logistikkosten für wahrscheinlich gleich mehrere Lkw-Ladungen verantwortlich.“ Wenn da nicht annähernd jeder Mehrwegbecher auch wieder zur Ausgabestelle zurückkommt, wird es verdammt schwierig noch eine positive Ökobilanz zu erzielen.

Für viele Anwender ist auch jene Grauzone ein gewaltiges Argument, daß offiziell nach wie vor keine benutzten Verpackungen vom Gast über eine Theke in einen Laden und dort mit etwas in Kontakt kommen dürfen. Für all jene fällt eine solche Umsetzung mit Mehrwegbechern aus hygienischen Gründen schon per se aus.

Klimafreundlicher Grasanteil

Der Graspapierbecher springt – als derzeit wohl nachhaltigster Coffee to go Becher überhaupt – genau in diese Nische. Denn dadurch, daß bei ihm die Außenwand der Doppelwand aus einem hohen Anteil an Gras besteht, kann die selbe Menge des früher dafür verwendeten Rohstoffs Holz als sehr langsam nachwachsendem Rohstoffeingespart werden. Was einer Ersparnis von 75 Prozent der bisherigen CO²-Emissionen gleichkommt. Die Einschlüße dieser Naturfasern sind bei der neuen Version eindeutig sicht- und fühlbar.

Globale Erwärmung

Mare Chefredakteur Nikolaus Gelpke, der sich bereits Jahre vor seiner redaktionellen Tätigkeit einen Namen als Meeresbiologe gemacht hat, argumentiert, daß der Eintrag von Kunststoffen in die Weltmeere derzeit zu sehr im Fokus der Medien stehen würde. Der Umstand selbst sei zwar "furchtbar", es gäbe aber drei andere Parameter, die noch viel grössere Schäden in Natur und Umwelt anrichten würden. Allen voran die vielzitierten CO²-Emissionen:

„Wir können die Einflussfaktoren, die unserem Leben auf dieser Erde am meisten schaden, natürlich nicht zu 100 Prozent exakt bestimmen. Aber daß eine entsprechend hohe und dabei nicht vorherbestimmbare Einwirkung auf unsere Atmosphäre und Umwelt stattfindet – diesbezüglich fördern ganz sicher die vielzitierten CO²- Emissionen die am nachhaltigsten schädigenden Prozesse. Direkt danach käme meines Erachtens als weiterer Punkt gleich die Überfischung der Weltmeere.“

Schnell nachwachsender Rohstoff

Momentan stellt nur ein einziges Unternehmen den Rohstoff für den als Graspapier bekannten Papiermix her, die Creapaper GmbH aus Hennef. Ihr Geschäftsführer Uwe D’Agnone ist innerhalb der Papierindustrie inzwischen bereits bekannt wie ein bunter Hund. Gleich mehrere Papiermühlen arbeiten mit den sogenannten GRASPAP® Pellets als Rohstoff.

Das Gras dafür komme von EU-Ausgleichsflächen, sagt er. Das Heu daraus würde dann rein mechanisch und ohne die Zugabe von Wasser und Chemie, stark im Volumen verringert, zu eben jenen Pellets gepresst, die am Ende des Prozesses unter dem Markennamen GRASPAP® vermarktet werden.

Lifestyle-Accessoire mit positiver Aura

Ob in den Sozialen Medien oder im direkten Kontakt mit dem Endverbraucher: Der Graspapierbecher kommt an. Duje Dadic, Inhaber der Caférösterei Dylan & Harper in Wiesbaden: „Wir wurden geradezu überrannt nachdem wir den Graspapierbecher bekannt machten.“ Sicherlich ist dies nicht zuletzt auch ein Verdienst der Designerin Marina Brockhoff, die dem neuartigen Ecocup seine hochwertige Gestaltung schenkte.

Das Becherdesign gibt es jeweils in deutscher und englischer Sprache. Rund um eine zentral platzierte Kalligrafie sind mit Künstlerfarben subtil aquarellierte, kleine frische Grashalme in verschieden grün changierenden Farbtönen zu sehen.

Technische Fakten zu Graspapier

Aus dem vielzitierten Graspapier besteht speziell die äussere Wand des Graspapierbechers. Deren Papiermix verfügt aktuell über einen Grasanteil von rund 25 Prozent.

Einzelne der WEBER Packaging GmbH bekannten Papiermühlen arbeiten bei anderen Produkten bereits mit Grasanteilen von bis zu 50 Prozent in Ihrem Papiermix. Nicht jedoch beim Coffee to go Becher. Hier sieht die WEBER Packaging GmbH noch Nachbesserungsbedarf seitens der Papierindustrie.

Momentan gilt ein Anteil von maximal 50 Prozent Gras am gesamten Papiermix als das mögliche Maximum, damit der Papierbrei bei der Verarbeitung oder später nicht reisst. Für Uwe D’Agnone und die von ihm belieferten Papiermühlen ist deshalb die ständige Forschung nach einem Papiergemisch, das aus Altpapier- und oder Frischfasern in Kombination mit besagtem Grasanteil aus GRASPAP® Pellets noch nicht auseinanderfiele oder-reissen würde, erste Priorität.

Das Märchen von der Kompostierbarkeit

Als „biologisch abbaubar“ gekennzeichnetes Produkt erweckt der Graspapierbecher schnell wie so viele andere Verpackungsmaterialien den Eindruck, er wäre unter jedweden Bedingungen im privaten Kompost gut aufgehoben. Dies ist mitnichten der Fall. Für die EU-Norm 13432, welche die Umstände im Näheren definiert, gelten Voraussetzungen, die hierzulande nur industrielle Kompostieranlagen beim Kompostieren leisten könnten. Recherchiert man aber wie das Team der WEBER Packaging GmbH nach entsprechenden Möglichkeiten, tritt sehr schnell Ernüchterung ein. Man habe noch keine einzige Anlage gefunden, die jene langen Rottezeiten anbietet, um damit das Material bei bestimmten Temperaturen, Feuchtigkeitsgraden und entsprechender mechanischer Bearbeitung beim regelmässigen Umsetzen auch vernünftig kompostieren zu können. Als Fazit bleibt nur der Weg in die thermische Verwertung, sprich: die Müllverbrennung.

Nichtsdestotrotz favorisiert das WEBER Produktmanagement seinen Graspapierbecher ganz klar als das Optimum: alleine die erwähnten Einsparungen bei dessen Produktion rechtfertigen schon seine Sonderstellung.

Anwenderorientierte Lösung

Den Graspapierbecher gibt es in zwei Grössen. Neben zahlreichen regulären Deckelvarianten sind auch solche aus einem Bio-Polymer (PLA) dafür zu haben, die als „compostable“ gekennzeichnet sind. Auch hier weist das Team der WEBER Packaging GmbH nochmals explizit darauf hin, dass wenn überhaupt nur einzelne Abfallwirtschafts-Unternehmen in einzelnen Regionen ein Material wie PLA recyceln könnten. Man sei deshalb als Verbraucher angehalten, sich jeweils selbst über die vor Ort befindlichen Abfallwirtschaftssysteme zu informieren. Eine spezielle Suchmaschine dazu hat der Naturschutzbund Deutschland aufgesetzt.

Ostern. Eier. Omelette.

Hier kocht der Chef selbst. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier kocht der Chef selbst. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eier-Omelette fürs Team

YUMMIE! … Das war heute an Gründonnerstag eine Überraschung…

Einer unserer beiden Chefs schwang heute früh für uns den Kochlöffel. Was es im Detail für uns gab und welche Berufsbilder als unsere zukünftigen Mitarbeiter außerdem noch in den Genuß solcher Überraschungen kommen werden – wenn Sie sich auf unsere beiden aktuell offenen Vakanzen bewerben – das lesen Sie [ hier ].

Mitarbeiter (w/m/d) im Kundenservice und Einkaufs-Assistent (w/m/d)

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Grafik: © WEBER Packaging GmbH, 2019

KARRIERE. TEAMGEIST. BEIDES.

Wir suchen für unser tolles Team einen Mitarbeiter (w/m/d) im Kundenservice sowie einen Einkaufs-Assistent (w/m/d).

Jetzt informieren und bewerben auf unserer WEBER Karriereseite im Internet!

Hof & Markt berichtet

Die Webversion der Publikation  Hof &amp; Markt  aus Österreich. Screenshot: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Webversion der Publikation Hof & Markt aus Österreich. Screenshot: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kooperationsziel und Artikelthema: Nachhaltigkeit

In Ausgabe Nr. 2 / 2019 veröffentlicht die österreichische Fachzeitschrift Hof & Markt auf Seite 28 einen redaktionellen Beitrag zu unserer aktuellen Kooperation mit der KOMET Maschinenfabrik GmbH.

Ganz konkret geht es darin um unsere siegelbaren WEBAseal Holzstoff Menüschalen, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Gewinn vor Nutzen

"Bück Dich Hoch" aus dem Album "Befehl von ganz unten" der Formation © DEICHKIND, 2016

Hochbücken!?

Nicht mit uns. Wir leben eine Nutzen- vor Gewinnmaximierung als oberste Maxime unseres Handelns, die nicht zuletzt auch Teil unseres festgeschriebenen Verhaltenskodexes ist.

So viel Spaß wie die Formation Deichkind haben wir aber allemal.

Schönes Wochenende :-)

Was wollen Sie lesen!?

Ein Screenshot vom aktuellen Auftritt von WEBER auf  MEDIUM . Modefotografie:  Christina Kapl Photography  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Ein Screenshot vom aktuellen Auftritt von WEBER auf MEDIUM. Modefotografie: Christina Kapl Photography für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Ihr persönliches Feedback

…ist das wichtigste Kriterium für uns beim Entwickeln, Recherchieren und Aufbereiten redaktioneller Inhalte. Deshalb würden wir nur zu gerne in Erfahrung bringen, was Sie im Bereich Lebens-Mittel Verpackungen und Abfallwirtschaft an- und umtreibt oder aufregt.

Was wollen Sie lesen!?

Auf der journalistischen Plattform MEDIUM, die sich selbst als Anbieter von #unbreakingnews versteht – und damit auf langsame, tiefgehend recherchierte Berichterstattung setzt – fühlen wir uns wohl. Daß wir dort zuanfangs erst einmal nur in englischer Sprache unterwegs sind, möge man uns verzeihen.

Jetzt können Sie ja Kritik üben :-)

Über jede Art von Feedback – per Klick auf seinen nachfolgenden vollen Namen – freut sich, Ihr

Ingo H. Klett
Leiter Unternehmenskommunikation
WEBER Packaging GmbH

VERPACKUNGEN.IDEEN.BEIDES.

Graspapierbecher im barista 2019 Jahresheft

Eine Seite aus der aktuellen fizzz  barista Jahrespublikation 2019 . Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Eine Seite aus der aktuellen fizzz barista Jahrespublikation 2019. Copyright: Meininger Verlag GmbH, 2019

Besser bechern

Mehrweg statt Wegwerf. 320.000 Einweg-Kaffeebecher verbrauchen die Deutschen pro Stunde. Ein riesiger „Müllberg to go“, dem nun der Kampf angesagt wird.

So kündigt die Meininger Verlag GmbH auf der Homepage ihres fizzz Magazins jenen Beitrag an, der aktuell auch über unseren Graspapierbecher berichtet.

Jetzt hier das PDF-Dokument des Artikels lesen!

Exklusive Berichterstattung

Grafik: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Grafik: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser reiste zuletzt mehrere Wochen lang nach Zentralamerika und hat – von Andrés Quintanilla Belluccis Kaffeefarm im Departamento San Miguel in El Salvador aus – exklusiv für uns hier im WEBER Nachrichtenblog berichtet.

Die einzelnen Blogposts finden Sie entweder nacheinander beim Scrollen oder durch gezieltes Suchen mittels des Tags ‘El Salvador’ speziell hier im Nachrichtenblog.

Sehen Sie jetzt in ihrem letzten Blogbeitrag den original englischsprachigen oder den zusätzlich auf Deutsch untertitelten Videobeitrag!

Ein letztes Interview

Andrés und ich nach unserem „Farmers Talk“. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Andrés und ich nach unserem „Farmers Talk“. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

9. Teil – Farmers Talk mit Andrés Quintanilla 

 

Zum Abschluss meiner Zeit in El Salvador habe ich mit Kaffeefarmer Andrés Quintanilla aus dem Departamento San Miguel ein Interview geführt und ihm darin jene Fragen gestellt, welche mir die Leser der Blogserie über meinen Aufenthalt in El Salvador zuvor geschrieben hatten.

Aber sehen Sie selbst…


Mein Interview mit deutschen Untertiteln

FRAGEN WIR ANDRÈS…

Ein Videoclip der © WEBER Packaging GmbH, 2019

My original interview in English language

ASKING ANDRÈS…

Ein Videoclip der © WEBER Packaging GmbH, 2019


Schlußwort

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei allen bedanken, die mir diese aufregende Zeit ermöglicht haben. Vorneweg bei meinem dualen Partner, der WEBER Packaging GmbH, die mich für die Zeit freigestellt hat; Bei Familie Quintanilla, die mich so herzlich in ihrer Familie aufgenommen und mir so ein zweites zu Hause bereitet hat und bei Herrn Doktor Schwarz, der den Kontakt zu Andrés Quintanilla herstellte.

Internorga 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Neue Messe Hamburg. Foto: © Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects, 2019

Ein etabliertes Konzept für Bäckereien und zwei Anwendungs-Neuheiten

Von Freitag bis Dienstag, 15. bis 19. März jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr (MEZ) stellen wir, die WEBER Packaging GmbH, in Halle B6 auf Stand 523 sowie auf weiteren zwei Messeständen insgesamt drei neue Anwendungen zur Internorga 2019 vor.

Die 93. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien der Hamburg Messe und Congress GmbH ist Präsentationsfläche für die DEHOGA-Landesverbände von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Lippe und Sachsen-Anhalt.

Auf rund 100.000 m² in den Hallen sowie im Freien hatten zuletzt 1.300 Aussteller aus circa 25 Ländern Platz. Vielleicht werden diesmal die bislang über 95.000 Besucher über die Hunderttausender-Marke getoppt.

Das Standkonzept zum  WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket . Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Das Standkonzept zum WEBAroast Rundum-Sorglos-Paket. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

MEINE BÄCKEREI. MEIN KAFFEE. MEINE MARKE.

Prominent in Halle B6 – dem Messeareal speziell für die Bäckereien – platziert, zeigen wir, die WEBER Packaging GmbH, auf Stand Nr. 523, neben dem kompostierbaren Graspapierbecher als dem wohl nachhaltigsten Coee to go Cup überhaupt, unser selbst entwickeltes Rundum-Sorglos-Paket zum Selbströsten von Spezialitätenkaffee. Das als WEBAroast Geschäftsbereich bereits seit Jahren erfolgreich etablierte Konzept bietet inzwischen vielen Bäckereien eine praktikable Möglichkeit, sich ihre eigene umsatzwirksame Kaffeemarke zuzulegen und diese im Ausschank wie im Regalverkauf anzubieten.

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire &amp; Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: ©  Beer Grill AG , 2019

Das Hitze oder Kälte liefernde Fire & Ice-Modell aus der Culinario Serie. Foto: © Beer Grill AG, 2019

HEISSES UND KALTES AUS DEM SB-REGAL

Zusammen mit der Beer Grill AG – einem Schweizer Traditionsunternehmen zur Herstellung von Geräten und Systemen für die Zubereitung und Präsentation von Speisen im Verkaufsbereich – hat unser Geschäftsführer Vertrieb, Stephan Weber, an einer neuen Lösung zur Mobilisierung von Lebens-Mitteln* im Grab-and-go Bereich gearbeitet, die nun erstmals einem größeren Publikum präsentiert wird.

"Mit unseren speziell auf die Heiß- und Kalt-Regalsysteme der Beer Grill AG abgestimmten Lebens-Mittel Verpackungen inszenieren wir den klassischen Imbiss als Snackangebot auf eine ganz neue Art und Weise." – Stephan Weber

Die im schweizerisch Villmergen beheimatete Firma freut sich über die symbiotische Kooperation mit den Güglingern, die nicht zuletzt auch dem kybernetischem Denken und Handeln der Schwaben entspricht.

"Als oberste Maxime unseres Tuns hat unsere Geschäftsführung am 25. Oktober 2017 einen Verhaltenskodex (engl.: code of conduct) unterzeichnet, der die Nutzenmaximierung klar vor die Gewinnmaximierung stellt. Natürlich müssen auch wir Gewinne einfahren, um wirtschaften zu können. Der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang wird von uns aber neu gedacht", erklärt Unternehmenssprecher Ingo H. Klett, der sich als langjähriger Mitarbeiter mit großer Leidenschaft auch im Business development einsetzt.

Vulcano heißt die klimagerechte Verkaufsvitrine, deren clevere Technik auf Messestand Nr. 210 in Halle A3 besucht und besichtigt werden kann.

RapidPac Siegelgerät. Foto: ©  KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

RapidPac Siegelgerät. Foto: © KOMET Maschinenfabrik GmbH, 2019

NEUE MATERIALIEN ZUM HOLZSTOFF-SIEGELN

Als drittes Messehighlight zeigen wir gemeinsam mit der KOMET Maschinenfabrik GmbH aus Plochingen in Halle A4 auf Stand Nr. 112 neue Möglichkeiten beim Versiegeln von Holzstoff-Menüschalen. Speziell durch den Einsatz neuer Materialien können nun auch mittels sogenannten Schubladengeräten aus der RapidPac-Serie oder mit Hilfe großer, einzeln zu platzierender, Maschinen Lebens-Mittel verpackt werden.



VERPACKUNGEN. IDEEN. BEIDES.

Wir, die WEBER Packaging GmbH, entwickeln, gestalten, liefern und verkaufen seit 1972 Verpackungen und Verpackungslösungen für die Lebens-Mittel* Branche.
Seit 2012 sind wir als Vertriebspartner der Coffee-Tech Engineering Ltd. für den Solar Ladenröster und den Avirnaki Raucheliminierer tätig.

Anlässlich der World of Coffee Nizza 2013 erzielten wir im Rahmen der ‘New Product of the Show Awards’ für unser völlig neuartiges Röstkonzept zum Selbströsten ausgesuchter Spezialitätenkaffees eine Auszeichnung als ‘Highly Commended – Best In-Store Product or Service’.

Mit unserem Engagement im Coffee business - als dem nach Mineralöl zweitgrössten Welthandels-Markt überhaupt - untermauern wir nachdrücklich unseren Anspruch, unsere Erfolgsgeschichte als Denk- und Kompetenzzentrale für anwenderspezische Vertriebskonzepte rund um Lebens-Mittel fortzuführen.

Heute zählen unter anderem rund 80 Prozent des Lebens-Mittel Einzelhandels (LEH) sowie viele erfolgreiche Kunden aus der gesamten Lebens-Mittel Branche Europas zu unserer anspruchsvollen Klientel. Darunter zahlreiche innovative Bäckereien, Fleischereien, Entrepreneure, Startups, Freizeitparks und Foodtrucks, die Gastronomie, Coffee-Shops, Feinkostgeschäfte und Lebens-Mittel Produzenten.

LEBENS-MITTEL

*) Wir schreiben ‚Lebens-Mittel‘ ganz bewusst nicht gemäss dem Duden und folgen damit der Auassung der von Biopionier Karl Ludwig Schweisfurth in Glonn bei München gegründeten Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Diese kommunizieren den Begrivor allem deshalb so ungewöhnlich, um damit auf die unbedingte Wertigkeit unserer Ernährung immer wieder bewusst hinzuweisen.

EDEKA AURACHER GEWINNT!

Der Preis. Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Preis. Foto: Ingo H. Klett für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Herzlichen Glückwunsch!

Unser Kompliment geht an Herrn Thomas Auracher zum erzielten Goldenen Apfel 2019 für seine herausragende Leistung in der Obst- und Gemüseabteilung der Edeka Auracher Filiale in Brackenheim.

Im Hintergrund verdeckt: Unser etabliertes WEBApouch Obst- und Gemüsebeutel Spendersystem.

Zuletzt entdeckt von Ingo H. Klett (Foto) für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

La Finca Hamburgo, Mexiko

Ein Teil der Finca Hamburgo. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein Teil der Finca Hamburgo. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

                                                            Mein Reisebericht

8. Teil – Drei Tage zu Besuch in Mexiko

Da unser Gastgeber, Kaffeefarmer Andrés Quintanilla, beruflich für drei Tage nach Kolumbien reisen musste, durften wir drei Tage in Mexiko auf der Finca Hamburgo verbringen. Die Finca wird von  Familie Edelmann geleitet und produziert ebenfalls für die Amarella Trading e.K. Rohkaffee.

Die Finca

Das Gelände ist mit ca. 500 Hektar ein kleines Dorf. Es gibt außer den Kaffeefeldern einen  Schreiner, einen Arzt, ein Restaurant und ein Hotel. Außerdem stellt die Finca Häuser für die rund 300 Mitarbeiter zur Verfügung. Wie Andrés auch legt die Familie großen Wert auf das Vermeiden von Pestiziden und bietet so vielen Insekten Lebensraum.

Der älteste Sohn der Familie, Bruno Edelmann, führte uns über die Farm und erzählte uns, dass während der Ernte 400 bis 500 Pflücker beschäftigt werden! Er erklärte uns auch, dass der Kaffee nicht nur nach Europa, Japan und die USA exportiert wird, sondern die Familie auch drei Coffee stores in Mexiko betreibt. Hierfür hat Bruno extra die Ausbildung zum Coffeologen gemacht und einen Röstworkshop besucht. Denn so kann er den Kaffee selbst rösten und muss dies nicht auslagern. Da er täglich röstet, konnten wir genau sehen, wie ein Röster funktioniert. Da ich selbst lediglich die Shopröster der Coffee-Tech Engineering Ltd. kenne, war es besonders spannend, einen so  großen Röster zu sehen.

Dieser Röster kann 15 kg Rohkaffe rösten. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Dieser Röster kann 15 kg Rohkaffe rösten. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem wird die Trommel nicht durch Glühspiralen erhitzt, sondern durch Flammen, die durch Gas ausgelöst werden. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem wird die Trommel nicht durch Glühspiralen erhitzt, sondern durch Flammen, die durch Gas ausgelöst werden. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Edelmann mit Maren und mir. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Edelmann mit Maren und mir. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Berlin Fashion Week FW 2019/2020

Special cuts and great detail work combined with elegant use of textiles and colors are the key elements for @dannyreinke.designs collections. Video: © MBFW.Berlin 2019; Vorschaubild: © Danny Reinke, 2019

WEBER Partner überzeugt mit Naturfasern auf der MBFW Berlin

Das Berliner Modelabel Danny Reinke, das bereits 2018 bei einem Wettbewerb des Projekts Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einen sogenannten Showslot für die renommierte wie vielbeachtete ehemalige Mercedes-Benz Fashion Week (heute: MBFW oder MBWF.Berlin) gewonnen hatte, präsentierte am 16. Januar 2019 um 21:30 Uhr im Rahmen der Berlin Fashion Week seine Herbst-Winter Kollektion namens ‘Seraphic Frame’ für 2019/20 im Berliner E-Werk.

Seraphic Frame

Die als Prét-á-Couture Mix angelegte Kollektion von Danny Reinke setzt sich mit der Darstellung der Frau als göttliches Wesen auseinander. Dazu Julien Kelch, Founding Partner und Managing Director der Kelch & Reinke GbR:

“Die Neuinterpretation der archaischen Göttin soll die natürliche Schönheit jeder Frau sowie deren Stärke und Selbstständigkeit widerspiegeln.”

Das offizielle Moodboard zur ‘Seraphic Frame’ Kollektion. Collage: © Danny Reinke, 2019

Inspiration für die Kollektion sind urtypische Göttinnen, die seit vielen Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Gesellschaften verehrt und ihre Geschichten in Legenden und Schriften weitergegeben wurden.

Das Thema findet sich in der Material- und Farbauswahl wieder. Somit treffen opulente Tüllgebilde und Kleider aus Brokat auf Tweed-Anzüge und Schurwollmäntel. Dieser Kontrast vermittelt ein starkes sowie sinnliches Frauenbild und lässt so den typischen Buisnesslook von Danny Reinke erkennen.

Die zarte Farbpalette der Kollektion besteht aus Hellblau in unterschiedlichen Abstufungen, kombiniert mit Weiß, einem Vanilleton und metallischen Farben wie Gold und Silber. Perlenstickereien und Stoffmodellierungen erinnern an Gemälde mit sakralen Puttenabbildungen. Diese sind ein Sinnbild für Liebesgöttinnen und symbolisieren die himmlische Liebe sowie die natürliche Sinnlichkeit einer jeden Frau.

Runwayshow

Die Bilder vom Catwalk finden Sie nachfolgend in der Galerie oder Sie schauen sich das offizielle YouTube™ Video [Bitte hierfür diesen Blogpost ganz nach oben scrollen!] dazu an, welches die MBFW als Veranstalter online gestellt hat.

Danksagung

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Danny Reinke und Julien Kelch, die mit uns, der WEBER Packaging GmbH, bereits seit 2018 – da speziell im Hinblick auf Nachhaltigkeitsfragen zu Naturfasern als Trend in der Mode wie im Produktdesign – kooperieren und uns für Fotoproduktionen mit dem wahrscheinlich nachhaltigsten Coffee to go Becher derzeit überhaupt ihre hochwertigen Kollektionsteile zur Verfügung gestellt haben.

Das nachfolgende Bild zeigt ein solches Motiv.

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der  Danny Reinke Kollektion  aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen  Graspapierbecher  im Münchner Olympiapark. Foto:  Christina Kapl  für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Flugbegleiterin und Model Laura Pittana in Mode der Danny Reinke Kollektion aus hochwertigen Naturfasern zusammen mit dem neuartigen Graspapierbecher im Münchner Olympiapark. Foto: Christina Kapl für die © WEBER Packaging GmbH, 2018

Mehr über unsere Partnerschaft mit dem Modelabel Danny Reinke erfahren Sie [ hier ].

Unterstützung für Kaffeefarmer

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

7. Teil – Ein Fond für Farmer

Heute durften wir Kaffeefarmer Andrés Quintanilla auf die Veranstaltung einer Bank begleiten. Diese hat einen Fond zur Förderung von Kaffeefarmern gegründet, um Infoveranstaltungen zur Weiterbildung zu ermöglichen. An diesen Terminen können die Farmer ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig helfen. Die Förderungsmassnahmen der Bank bestehen zum einen aus finanziellen Mitteln aber auch aus technischer Hilfe und der Anleitung zu nachhaltigem Kaffeeanbau. Nur ein Beispiel für die technische Hilfe sind Dronen, die die Bank 2015 von einem Berliner Unternehmen erworben hat.

Networking der Farmer

Bei der heutigen Veranstaltung ging es um die Düngung der Kaffeefarmen. Zuerst hielten Mitarbeiter des ecoBusiness Fund, dem Fond der Bank, einen Vortrag über deren Arbeit: Dort können Kunden Informationen ihrer Farm für andere Farmer zur Verfügung stellen. Zusätzlich hat der ecoBusiness Fund die Aufgabe, Daten zu erheben. Mithilfe der Dronen kann die Größe der Farm, die exakte Lage und sogar die Menge der Pflanzen ermittelt werden. Außerdem lassen sich so auch bestimmte Bodenmerkmale erkennen. Der Boden spielt nämlich eine wichtige Rolle für die Farmer, denn dieser variiert von Gegend zu Gegend und bietet so auch verschiedene Grundlagen zur Bearbeitung.

Minimumfaktor Spurenelemente

Hier kommt dann die Düngung ins Spiel: Wenn die Kaffeefarm auf einem Gebiet liegt, das beispielsweise wenig Natrium bietet, muss man dieses Spurenelement zuführen. Sonst könnten bei der Pflanze – ähnlich wie beim Menschen – Mangelzeichen auftreten oder im schlimmsten Fall würde sie nicht wachsen. Eine wichtige Regel in der Düngung ist Liebigs Gesetz des Minimums das besagt, dass das Wachstum einer Pflanze durch die im Verhältnis knappste Ressource eingeschränkt wird. Die Farmer haben die Möglichkeit, bei einer Firma eine Bodendiagnose zu „bestellen“ und daraufhin mit diesen Ergebnissen ihre Düngung, Pflanzung und Bearbeitung zu planen. Der Vorteil einer solchen Analyse ist, dass der Farmer dann genau weiß, was er den Pflanzen zum optimalen Wachstum zuführen muss und gibt so kein Geld für unnötige Mittel aus.


Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 8. Teil!

Die Präsidentschaftswahl 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

 

6. Teil – Election Day 

 

Am 3. Februar 2019 fand in El Salvador die Wahl des Präsidenten statt. Jede Partei versuchte wochenlang durch Plakate, Fernsehauftritte und Werbeaktionen die Wähler von ihrem Kandidaten zu überzeugen. Da Andrés Quintanillas Vater nicht nur Rechtsanwalt sondern auch ehemaliger Vizepräsident des Landes ist, wurde die Wahlvorbereitung natürlich genau verfolgt. So bekamen auch wir schnell ein Bild von den Kandidaten und deren Wahlversprechen.

In den Farben der Partei

Am Wahlsonntag ging es dann gesammelt zum Wahllokal. Hier ist es üblich, sich in den Farben des Parteilogos zu kleiden oder durch Accessoires darauf hinzuweisen. So erkennt man schnell, wer welche Partei wählt und viele Salvadorianer stehen voll und ganz hinter ihrer Partei.

Um wählen zu dürfen muss man 18 Jahre alt sein und seinen Personalausweis vorlegen. Dann wird der Fingerabdruck genommen um zu verhindern, dass Wähler in zwei Wahllokalen wählen. Die Wahlzettel an sich sind sehr simpel und beinhalten lediglich die Logos der Parteien. Andrés erklärt uns, dass viele Menschen weder lesen noch schreiben können und deshalb nur die Logos abgebildet sind, die dann angekreuzt werden.  

Die Wahllokale waren bis um 17 Uhr geöffnet und dann begann die Auszählung. Jeder einzelne Wahlzettel wird von einem Wahlhelfer vor einer Kamera präsentiert und dieser muss den Namen der Partei laut aufsagen. Bei ihm ist von jeder Partei ein Vertreter, der alle Zettel seiner Partei bekommt und diese zählen muss. So wird Wahlbetrug verhindert.

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 7. Teil!

Schritt für Schritt zur Paella

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

5. Teil – Eine teuflisch gute Paella

Heute fand bei meinen Gastgebern eine Geburtstagsparty statt. Natürlich darf bei so einer Feier leckeres Essen nicht fehlen. Deshalb entschied Alexandra, Andrés‘ Mutter, Paella zu kochen. Sie zeigte uns Schritt für Schritt, wie sie diese kocht und auf was man ganz besonders achten muss.

Schritt 1

(Abbildung ganz oben)

Zuerst wird das gewürfelte Fleisch in Olivenöl angebraten. Heute war es Huhn und Schwein, man kann aber auch anderes Fleisch verwenden. Oder man tauscht das Fleisch gegen Meeresfrüchte.

 Schritt 2

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Dann werden Karotten, bunte Paprika, Zwiebeln und Tomaten untergehoben und die Mischung sollte etwas köcheln.

Schritt 3

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Wenn das Gemüse halbgegart ist, wird die Fleisch-Gemüse-Mischung auf die eine Hälfte der Pfanne geschoben und auf der anderen Hälfte ungekochter Reis verteilt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Reis gleichmäßig verteilt wird. Dann wird Brühe hinzugegeben und alles miteinander vermengt.

Schritt 4 

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nach ca. 5 Minuten werden auf der fast fertigen Paella Zuckerschoten und Oliven verteilt. Dann muss diese nur noch köcheln bis der Reis fertig ist. Um den Kochvorgang zu beschleunigen nutzt Alexandra Bananenblätter zur Abdeckung zur Pfanne. Danach dienen die Blätter dem Warmhalten.

Und wie Alexandra so gerne sagt:

“Every woman has to know the devil to know how to cook.”

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 6. Teil! 

Über Stock und Stein

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

4. Teil – Bei 30° Celsius im Hochland

Wie lange dauert es, bis eine Kaffeepflanze Kirschen trägt und somit Ertrag bringt? Kaffeepflanzen benötigen circa fünf Jahre, bis man das erste Mal pflücken kann. Eine ganze Farm solcher Pflanzen durften wir querfeldein erkunden! Kaffeefarmer Andrés Quintanilla kaufte vor fünf Jahren eine alte Plantage und legte sie neu an. Hier wurden ca. 25.000 Kaffeepflanzen gesetzt und gepflegt. Nun tragen sie die ersten Kirschen, was für Andrés natürlich ein Grund zur Freude ist!

Kaffeepflanzen lesen lernen

Unseren Ausflug starteten wir auf 1.200 Metern Höhe und stiefelten bei 30 Grad los. Mit dabei waren zwei Berater und der Foreman (der Foreman ist der Stellvertreter von Andrés auf der Farm, das heißt, er koordiniert die Arbeit usw.) der Plantage. Diese erklärten Andrés, wie er die Pflanzen optimal schneiden sollte, um den bestmöglichen Ertrag zu erhalten. Für uns war es spannend, was man alles an den Pflanzen erkennen kann. So sieht man zum Beispiel an den Zweigen, ob die letzten Monate Regenmonate oder trockene Monate waren.

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem kann man die Zweige mit den Ringen bei Bäumen vergleichen, an denen man erkennt, wie alt die Pflanze ist.

Nachdem wir zwei Stunden lang die Plantage besichtigt hatten und mittlerweile dann doch relativ angestrengt waren, erreichten wir unser Ziel: das Haus des Foreman. Von dort aus fuhren wir dann wieder in die Nurseria und begannen damit, alle Schattenpflanzen in Tabellen einzutragen. Warum das so wichtig ist, werde ich in einem folgenden Beitrag aufklären!

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 5. Teil!