Unterstützung für Kaffeefarmer

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Satz auf dem Banner bedeutet: Unterstützung der Entwicklung der Kaffeekultur in El Salvador. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

7. Teil – Ein Fond für Farmer

Heute durften wir Kaffeefarmer Andrés Quintanilla auf die Veranstaltung einer Bank begleiten. Diese hat einen Fond zur Förderung von Kaffeefarmern gegründet, um Infoveranstaltungen zur Weiterbildung zu ermöglichen. An diesen Terminen können die Farmer ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig helfen. Die Förderungsmassnahmen der Bank bestehen zum einen aus finanziellen Mitteln aber auch aus technischer Hilfe und der Anleitung zu nachhaltigem Kaffeeanbau. Nur ein Beispiel für die technische Hilfe sind Dronen, die die Bank 2015 von einem Berliner Unternehmen erworben hat.

Networking der Farmer

Bei der heutigen Veranstaltung ging es um die Düngung der Kaffeefarmen. Zuerst hielten Mitarbeiter des ecoBusiness Fund, dem Fond der Bank, einen Vortrag über deren Arbeit: Dort können Kunden Informationen ihrer Farm für andere Farmer zur Verfügung stellen. Zusätzlich hat der ecoBusiness Fund die Aufgabe, Daten zu erheben. Mithilfe der Dronen kann die Größe der Farm, die exakte Lage und sogar die Menge der Pflanzen ermittelt werden. Außerdem lassen sich so auch bestimmte Bodenmerkmale erkennen. Der Boden spielt nämlich eine wichtige Rolle für die Farmer, denn dieser variiert von Gegend zu Gegend und bietet so auch verschiedene Grundlagen zur Bearbeitung.

Minimumfaktor Spurenelemente

Hier kommt dann die Düngung ins Spiel: Wenn die Kaffeefarm auf einem Gebiet liegt, das beispielsweise wenig Natrium bietet, muss man dieses Spurenelement zuführen. Sonst könnten bei der Pflanze – ähnlich wie beim Menschen – Mangelzeichen auftreten oder im schlimmsten Fall würde sie nicht wachsen. Eine wichtige Regel in der Düngung ist Liebigs Gesetz des Minimums das besagt, dass das Wachstum einer Pflanze durch die im Verhältnis knappste Ressource eingeschränkt wird. Die Farmer haben die Möglichkeit, bei einer Firma eine Bodendiagnose zu „bestellen“ und daraufhin mit diesen Ergebnissen ihre Düngung, Pflanzung und Bearbeitung zu planen. Der Vorteil einer solchen Analyse ist, dass der Farmer dann genau weiß, was er den Pflanzen zum optimalen Wachstum zuführen muss und gibt so kein Geld für unnötige Mittel aus.


Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 8. Teil!

Die Präsidentschaftswahl 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Familie Quintanilla auf dem Weg zum Wahllokal. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

 

6. Teil – Election Day 

 

Am 3. Februar 2019 fand in El Salvador die Wahl des Präsidenten statt. Jede Partei versuchte wochenlang durch Plakate, Fernsehauftritte und Werbeaktionen die Wähler von ihrem Kandidaten zu überzeugen. Da Andrés Quintanillas Vater nicht nur Rechtsanwalt sondern auch ehemaliger Vizepräsident des Landes ist, wurde die Wahlvorbereitung natürlich genau verfolgt. So bekamen auch wir schnell ein Bild von den Kandidaten und deren Wahlversprechen.

In den Farben der Partei

Am Wahlsonntag ging es dann gesammelt zum Wahllokal. Hier ist es üblich, sich in den Farben des Parteilogos zu kleiden oder durch Accessoires darauf hinzuweisen. So erkennt man schnell, wer welche Partei wählt und viele Salvadorianer stehen voll und ganz hinter ihrer Partei.

Um wählen zu dürfen muss man 18 Jahre alt sein und seinen Personalausweis vorlegen. Dann wird der Fingerabdruck genommen um zu verhindern, dass Wähler in zwei Wahllokalen wählen. Die Wahlzettel an sich sind sehr simpel und beinhalten lediglich die Logos der Parteien. Andrés erklärt uns, dass viele Menschen weder lesen noch schreiben können und deshalb nur die Logos abgebildet sind, die dann angekreuzt werden.  

Die Wahllokale waren bis um 17 Uhr geöffnet und dann begann die Auszählung. Jeder einzelne Wahlzettel wird von einem Wahlhelfer vor einer Kamera präsentiert und dieser muss den Namen der Partei laut aufsagen. Bei ihm ist von jeder Partei ein Vertreter, der alle Zettel seiner Partei bekommt und diese zählen muss. So wird Wahlbetrug verhindert.

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 7. Teil!

Schritt für Schritt zur Paella

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 1. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

5. Teil – Eine teuflisch gute Paella

Heute fand bei meinen Gastgebern eine Geburtstagsparty statt. Natürlich darf bei so einer Feier leckeres Essen nicht fehlen. Deshalb entschied Alexandra, Andrés‘ Mutter, Paella zu kochen. Sie zeigte uns Schritt für Schritt, wie sie diese kocht und auf was man ganz besonders achten muss.

Schritt 1

(Abbildung ganz oben)

Zuerst wird das gewürfelte Fleisch in Olivenöl angebraten. Heute war es Huhn und Schwein, man kann aber auch anderes Fleisch verwenden. Oder man tauscht das Fleisch gegen Meeresfrüchte.

 Schritt 2

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 2. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Dann werden Karotten, bunte Paprika, Zwiebeln und Tomaten untergehoben und die Mischung sollte etwas köcheln.

Schritt 3

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 3. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Wenn das Gemüse halbgegart ist, wird die Fleisch-Gemüse-Mischung auf die eine Hälfte der Pfanne geschoben und auf der anderen Hälfte ungekochter Reis verteilt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Reis gleichmäßig verteilt wird. Dann wird Brühe hinzugegeben und alles miteinander vermengt.

Schritt 4 

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die Paella – Schritt 4. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nach ca. 5 Minuten werden auf der fast fertigen Paella Zuckerschoten und Oliven verteilt. Dann muss diese nur noch köcheln bis der Reis fertig ist. Um den Kochvorgang zu beschleunigen nutzt Alexandra Bananenblätter zur Abdeckung zur Pfanne. Danach dienen die Blätter dem Warmhalten.

Und wie Alexandra so gerne sagt:

“Every woman has to know the devil to know how to cook.”

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 6. Teil! 

Über Stock und Stein

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Voll ausgerüstet mit Wanderschuhen, Funktionskleidung und einer Cap gegen die Sonne. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

4. Teil – Bei 30° Celsius im Hochland

Wie lange dauert es, bis eine Kaffeepflanze Kirschen trägt und somit Ertrag bringt? Kaffeepflanzen benötigen circa fünf Jahre, bis man das erste Mal pflücken kann. Eine ganze Farm solcher Pflanzen durften wir querfeldein erkunden! Kaffeefarmer Andrés Quintanilla kaufte vor fünf Jahren eine alte Plantage und legte sie neu an. Hier wurden ca. 25.000 Kaffeepflanzen gesetzt und gepflegt. Nun tragen sie die ersten Kirschen, was für Andrés natürlich ein Grund zur Freude ist!

Kaffeepflanzen lesen lernen

Unseren Ausflug starteten wir auf 1.200 Metern Höhe und stiefelten bei 30 Grad los. Mit dabei waren zwei Berater und der Foreman (der Foreman ist der Stellvertreter von Andrés auf der Farm, das heißt, er koordiniert die Arbeit usw.) der Plantage. Diese erklärten Andrés, wie er die Pflanzen optimal schneiden sollte, um den bestmöglichen Ertrag zu erhalten. Für uns war es spannend, was man alles an den Pflanzen erkennen kann. So sieht man zum Beispiel an den Zweigen, ob die letzten Monate Regenmonate oder trockene Monate waren.

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die dunklen Stellen wuchsen während den trockenen Monaten und die hellen während der Regenzeit. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Außerdem kann man die Zweige mit den Ringen bei Bäumen vergleichen, an denen man erkennt, wie alt die Pflanze ist.

Nachdem wir zwei Stunden lang die Plantage besichtigt hatten und mittlerweile dann doch relativ angestrengt waren, erreichten wir unser Ziel: das Haus des Foreman. Von dort aus fuhren wir dann wieder in die Nurseria und begannen damit, alle Schattenpflanzen in Tabellen einzutragen. Warum das so wichtig ist, werde ich in einem folgenden Beitrag aufklären!

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Unser Weg durch die Plantage. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im WEBER Nachrichtenblog den 5. Teil!

Ein Besuch im Landwirtschaftsministerium

Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

3. Teil – A bugs life

Ein Großteil des Kaffees, den Andrés Quintanilla produziert, wird nach Deutschland exportiert. Die Firma Amarella Trading, welche ihren Sitz in Mannheim hat, verkauft den Kaffee dann weiter an Röstereien oder Cafés, die selbst rösten möchten. Um diesen Export zu ermöglichen, muss Andrés sich auf dem Landwirtschaftsministerium registrieren. Sonst dürfte er nämlich nicht exportieren. Außerdem muss er sich für die Produktion und die Verarbeitung in der Mühle registrieren. Diese Registrierungen sind zum Beispiel für Statistiken wichtig.

Alle 15 Tage muss Andrés auf dem Ministerium ein Formular abgeben, auf dem aufgeführt wird, wieviel Kaffee geerntet wurde. Wenn dann ein Export bevorsteht, muss dieser auch angemeldet werden. Außerdem muss von jedem verkauften Kaffeesack ein gewisser Anteil abgeführt werden, der dann für die Erforschung der Kaffeepflanzen, Finanzierung von Messeauftritten und für Marketingmaßnahmen verwendet werden kann. So wurde die am vergangenen Wochenende in San Salvador stattgefundene Barista-Meisterschaft finanziell unterstützt.

Schad- und Nutzinsekten beim Kaffeeanbau

Das Ministerium bietet außerdem eine kleine Ausstellung der auf Kaffeefarmen lebenden Insekten. Insekten sind nämlich ein wichtiger Teil die Kaffeeproduktion. Die Insektenwelt bietet „good and bad bugs“, wie Andrés den Zustand beschreibt. Er erklärt uns, dass es zum Beispiel eine rote Spinne gibt, die die Oberfläche der Blätter frisst und somit der ganzen Pflanze schadet. Ausgleichend hierfür leben auf der Plantage aber größere Spinnen, die die roten Spinnen fressen und sich somit positiv auf die Pflanzenwelt auswirken.

Außerdem leben auf der Farm viele Vögel, die ebenfalls als „natürliches Insektizid“ handeln. Ein Beispiel sind Vögel, die sich von einer bestimmten Art von Grashüpfern ernähren und somit verhindern, dass die Grashüpfer die Pflanzen befallen. Durch dieses Zusammenleben der Tiere kann Andrés auf den Gebrauch von Spritzmitteln überwiegend verzichten und produziert so unbehandelten Kaffee.

Bio ohne teure Zertifikate

Auf die Frage, warum er seine Produktion nicht bio-zertifizieren lässt, lacht er und stellt die Gegenfrage „Why should I?“. Zertifikate müssen jährlich neu gekauft werden und sind extrem teuer. Außerdem gibt es viele Farmen, die zwar einige Zertifikate haben, aber trotzdem nicht nach diesen Werten handeln (z.B. im Zusammenhang mit Kinderarbeit). Daher ist es für ihn wichtig uns zu zeigen, dass man auch ohne Zertifikate einen guten Kaffee (der bestimmt alle Anforderungen von „Biokaffee“ erfüllt) produzieren kann, indem man auf das Zusammenspiel der Tiere, die Vegetation und eine nachhaltige Wasserwirtschaft achtet.

Auf der Plantage lebende Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Auf der Plantage lebende Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Bienen, Fliegen und Käfer... Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Bienen, Fliegen und Käfer... Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die El Salvador Gruppe: Maren, Andrés und ich. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Die El Salvador Gruppe: Maren, Andrés und ich. Foto: Andrés Quintanilla für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kaffeebohnen, die von Käfern zerfressen wurden. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Kaffeebohnen, die von Käfern zerfressen wurden. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier sieht man kleinere Käfer, die trotzdem großen Schaden anrichten können. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Hier sieht man kleinere Käfer, die trotzdem großen Schaden anrichten können. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Das ist eine Sammlung der verschiedenen Wanzen, die auf Kaffeeplantagen leben. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Das ist eine Sammlung der verschiedenen Wanzen, die auf Kaffeeplantagen leben. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

In diesem Kasten sieht man Libellen, wandelnde Blätter und Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

In diesem Kasten sieht man Libellen, wandelnde Blätter und Schmetterlinge. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein weiterer Kasten mit Käfern und Schmetterlingen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein weiterer Kasten mit Käfern und Schmetterlingen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 4. Teil!

El volcán de San Miguel Boscotlan

Links am Volcán de San Miguel vorbeiblickend. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Links am Volcán de San Miguel vorbeiblickend. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Mein Reisebericht

2. Teil – Sonnenuntergang am Vulkan

Da Kaffeefarmer Andrés Quintanilla – bei dem ich derzeit meinen Aufenthalt in El Salvador verbringe – uns möglichst viele Seiten seines Landes zeigen und uns die perfekten Bilder ermöglichen möchte, fuhren wir auf einen Berg, der gegenüber eines Vulkanes liegt. Hier sollten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Zu dieser Jahreszeit geht die Sonne bereits zwischen 17:00 und 17:30 Uhr unter. Daher machten wir uns aus unseren Augen früh auf, um diesen Sonnenuntergang beobachten zu können. Unser Ziel war es, den Sonnenuntergang hinter dem Vulkan Chaparrastique zu sehen.

Der Vulkan Chaparrastique. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Vulkan Chaparrastique. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Vulkan ist 2.129 Meter hoch und liegt im Departamento San Miguel, wo auch die sogenannte ‘nurseria’ (vglb. engl.: nursery) ist. Diese ist die Baumschule der Kaffeeplantage, in der die Kaffeepflanzen, Blumen und Früchte gezogen werden, um sie dann auf den Plantagen auszupflanzen.

Eine sogenannte Kaffeeschule. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eine sogenannte Kaffeeschule. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Einzelne Stecklinge von Coffeapflanzen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Einzelne Stecklinge von Coffeapflanzen. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nach einer sehr holprigen Auffahrt auf den Berg kamen wir auf einer Art Aussichtsplattform an, von der aus wir die perfekte Sicht auf einen wunderschönen Sonnenuntergang hatten. Neben dem Vulkan liegt ein riesiger Krater, der eine ehemalige Kaffeeplantage ist. Man konnte sogar noch kleine Gebäude zwischen den vielen Bäumen erkennen.

Sonnenuntergang im Departamento San Miguel. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Sonnenuntergang im Departamento San Miguel. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Wie man auf den Bildern sieht, hat sich die Fahrt auf den Berg auf jeden Fall gelohnt!

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 3. Teil!

Wie alles begann...

Wie alles begann. Foto: privat

Wie alles begann. Foto: privat

Mein Reisebericht

1. Teil – Vorbereitung und Ankunft

Liebe Leserinnen und Leser,

in den nächsten Wochen werde ich hier im WEBER Nachrichtenblog durchschnittlich alle zwei Tage einzelne Beiträge rund um meinen Aufenthalt auf der Kaffeefarm von Andrés Quintanilla in El Salvador veröffentlichen. Doch…

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen

Ich bin Noemi Gerhäusser und studiere BWL Food Management an der DHBW Heilbronn. Mein dualer Partner ist die WEBER Packaging GmbH. Derzeit befinde ich mich in der Praxisphase im dritten Semester. Mein Studium beinhaltet in jedem Semester eine Warengruppe, die dann genauer behandelt und mit Exkursionen vertieft wird. Eine dieser Warengruppen beinhaltet den Kaffee. Da wir in der Firma unseren Kaffee selbst direkt von den Kaffeefarmen (unter anderem aus El Salvador) beziehen und ihn dann auch selbst rösten, war mein Interesse bereits geweckt und ich wollte selbst sehen, was alles hinter dem Getränk steckt, auf das Viele nicht mehr verzichten können.

Meine Reisevorbereitung  

Zuerst begann ich damit, mich über das Land El Salvador zu informieren. Welche Tiere leben hier, wie ist die Infrastruktur, welche Sehenswürdigkeiten gibt es, was sind landestypische Gerichte... Nachdem das alles geklärt war und der Kaffeefarmer Andrés Quintanilla zugesagt hatte, dass ich kommen kann, ging es ab ins Reisebüro! Kurzfristig hatte sich eine bereits graduierte Studentin bei Herrn Dr. Schwarz gemeldet und wollte sich über die Möglichkeiten eines Aufenthalts informieren. Schnell war klar, dass wir diese Reise zu zweit antreten werden.

So kam es, dass wir eigentlich am 15. Januar 2019 unser Abenteuer begonnen hätten, wegen des Streiks am Frankfurter Flughafen mussten wir allerdings auf den 17. umbuchen. 

Eine Übersicht der Flugzeit. Screenshot: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Eine Übersicht der Flugzeit. Screenshot: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Nachdem wir dann fast 24 Stunden unterwegs waren, landeten wir um 19.30 Uhr Ortszeit an unserem Ziel. Andrés holte uns direkt am Flughafen ab und zu Hause wurden wir total herzlich von allen begrüßt. Nach einer Suppe zur Stärkung waren wir so todmüde, dass wir einfach ins Bett gefallen sind.

Der Blick aus unserem Zimmer im Haus in San Salvador. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Der Blick aus unserem Zimmer im Haus in San Salvador. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein graues Eichhörnchen in unserem Garten. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Ein graues Eichhörnchen in unserem Garten. Foto: Noemi Gerhäusser für die © WEBER Packaging GmbH, 2019

Lesen Sie hier im Nachrichtenblog den 2. Teil!

WEBER in #socialmedia

Foto: © Elena Koycheva for Unsplash, 2018

Foto: © Elena Koycheva for Unsplash, 2018

WEBER in den sozialen Medien

Wo Sie uns überall folgen (‘followen’) können!? – Na hier… :-)


#schweinchenrosa

Das originelle Aufmachermotiv in Schweinchenrosa, dessen wir uns hier bedienen dürfen, stammt übrigens aus der Feder von Elena Koycheva aus Lissabon in Portugal. Als Kreative interessiert sie sich für Minimalismus, Lebens-Mittel, Stilleben und Konzeptkunst und sagt von sich, sie sei freiberufliche Content-Erstellerin, Katzenliebhaberin und ein Number one Shrug-Emoji Fan. Auf Instagram ist Elena über ihren Account @lenneek zu erreichen.

Noemi berichtet aus El Salvador

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

DHBW-Studentin Noemi Gerhäusser. Foto: © WEBER Packaging GmbH, 2018

Noemi Gerhäusser absolviert als DHBW-Studentin ihr Duales Studium bei der WEBER Packaging GmbH.

Aus eigenem Interesse an Themen wie dem Kaffeeanbau in Zentralamerika hat sie aktuell die Möglichkeit genutzt, ein Auslandspraktikum bei unserem Geschäftspartner – der Kaffeeplantage La Buena Esperanza in El Salvador – wahrzunehmen.

Im Rahmen der zweiten Projektarbeit (PA2) ihres Studiums wird sie in den kommenden sechs Wochen hier in diesem Blog regelmäßig von ihrer Arbeit und ihren Forschungsergebnissen rund um Andres Quintanillas abenteuerlich zugängliche Kaffeefarm in den Cacahuatique Bergen berichten.

Bleiben Sie dran – Lesen Sie hier im Blog jetzt gleich den 1. Teil!

 

Wildbakers im SWR Fernsehen

Jörg Schmid (links) und Johannes Hirth junior. Die Wildbakers. Foto: © Daniel Schneider, 2018

Jörg Schmid (links) und Johannes Hirth junior. Die Wildbakers. Foto: © Daniel Schneider, 2018

SWR Fernsehen TV-Tipp

Brotzeit – Mit den Wildbakers rund um Stuttgart

Was tut sich so in Sachen gutes Brot und traditionelles Backhandwerk rund um Stuttgart? Das wollen Johannes Hirth und Jörg Schmid, zwei junge Bäcker aus Leidenschaft, herausfinden. Beide stammen aus Bäckerfamilien in 4. Generation, schon die Urgroßväter haben das Handwerk in Bad Friedrichshall und Gomaringen ausgeübt. Zusammen sind sie die Wildbakers, die mit verrückten Aktionen aufmerksam machen wollen auf die jahrhundertealte Kunst der Brotherstellung.

Unser TV-Tipp

Am kommenden Mittwoch, 12. Dezember 2018 von 21:00 bis 21:45 Uhr (MEZ) läuft ‘Brotzeit – mit den Wildbakers rund um Stuttgart’ im SWR Fernsehen. Was Sie dann inhaltlich erwartet, lesen Sie bereits hier:

Backstube Francesco Ingrassia

Die erste Station der Reise führt sie in die Backstube von Francesco Ingrassia. Er ist ein bekannter Stuttgarter Bäcker und hat sich besonders einem schwäbischen Kulturgut verschrieben: der Brezel. Brezeln schlingen - das ist klassische Handarbeit. Doch was steckt drin im Teig? Bei einer Verkostung unterschiedlicher Brezeltypen wird sich zeigen, wer den feinsten Gaumen und das beste Näschen hat.

Getreideforscher Jan Sneyd

Weiter geht die Expedition der "Wildbakers" durchs Schwabenland: Auf einem Versuchsfeld in der Nähe von Beuren treffen sie Prof. Jan Sneyd, einen ehemaligen Landbauprofessor, der alte Getreidesorten kultiviert, wie zum Beispiel den Dickkopfweizen.

Als Bäckermeister in vierter Generation haben die "Wildbakers" ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Umso spannender ist es für sie, den Dickkopfweizen zu testen. Bevor aus dem Urgetreide ein gutes Mehl und später ein gutes Brot wird, muss es gemahlen werden.

Müllermeister Ulrich Stietz

Die "Wildbakers" besuchen Ulrich Stietz in Waiblingen in der Hegnacher Mühle. Der Müllermeister liebt sein Handwerk - und hat sich auf alte Sorten spezialisiert. Im Backlabor des passionierten Mehl-Machers führen sie gemeinsam einen Backtest mit vier Getreidesorten durch.

Hanweiler Hobbybäcker

Und schließlich treffen Jörg und Johannes im Backhaus von Hanweiler die Hobbybäcker des Ortes zu einem Backkurs für Amateure. Denn in Zeiten von Backfabriken und Aufbackwaren begeistern sich immer mehr Menschen für gutes, handwerklich hergestelltes Brot - auch aus dem eigenen Ofen.


Die vorausgegangenen Informationen wurden uns “Mit wilden Grüßen…” zur Verfügung gestellt von unserem Kunden, Freund und Geschäftspartner Johannes Hirth junior:

  • Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerks

  • Deutscher Meister der Bäckermeister 2012-2015

  • Mitglied der Bäckernationalmannschaft

  • Wildbakers


Johannes Hirth junior’s Flagship Store

…wo es leckeren selbst gerösteten Spezialitätenkaffee aus der WEBER Röstmaschine gibt.

Hirth’s BrotCafé
Poststrasse 11
74177 Bad Friedrichshall


WILDBAKERS. Fachbuch.  Cover: © Gräfe und Unzer, 2018

WILDBAKERS. Fachbuch.
Cover: © Gräfe und Unzer, 2018

Fachliteratur

Das Wildbakers Backbuch aus dem Gräfe und Unzer Verlag ist überall im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Wir verstehen die Umweltproblematik, ändern aber nichts.

Umweltforscher Noah Linder vom Urban Studio der University of Gävle.  Foto: Anna Sällberg für die © University of Gävle, 2018

Umweltforscher Noah Linder vom Urban Studio der University of Gävle.
Foto: Anna Sällberg für die © University of Gävle, 2018

Die erkenntnis ist da. trotzdem ändert sich nichts.

Noah Linder ist Umweltforscher am Urban Institute der Universität Gävle in Schweden. In einer aktuell über mynewsdesk veröffentlichten Pressemeldung sagt er, wir würden viel darüber reden wie technische Innovationen jene Herausforderungen meistern könnten, mit der sich die Welt momentan konfrontiert sieht. Das eigentliche Problem aber sei, dass wir all diese technischen Möglichkeiten, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, noch gar nicht nützen:

“Wir verstehen es, ändern aber nichts und genau diese Verweigerung vor Veränderungen ist noch eine ganz andere Hürde, die es zu nehmen gilt und eine viel größere als sich die Leute bewusst machen. Deshalb müssen wir die Psychologie in die Umweltforschung einbeziehen, um die Komplexität menschlichen Verhaltens und der von Verhaltensänderungen erklären zu helfen”, sagt Noah Linder.

Anstupser – kleine Anstösse zur Veränderung

In seiner Forschungsarbeit beschäftigt sich Noah damit, wie wir Einsichten aus der Angewandten Psychologie aber auch aus der Verhaltenspsychologie in der Wirtschaft dafür einsetzen können, um nachhaltige Verhaltensänderungen zu erreichen. Eine dieser Theorien nennt man Nudging (engl. für: Anstupsen, Anstösse geben…) was so viel wie einen kleinen sachten Schubser in die richtige Richtung meint. Das wichtige Element diesbezüglich ist, dass solche Anstösse nur ganz sachte erfolgen, mit einem fast winzigen Impetus und dass keine finanziellen Versprechungen damit einhergehen.

Kleinere Servierplatte, weniger Lebens-Mittel RESTE

Eine Studie zur Lebens-Mittel Verschwendung ergab, dass in einem Hotel um lediglich 3 Zentimeter verkürzte Servierplatten bis zu 20 Prozent an Lebens-Mittel Resten einsparten. Außerdem tendieren wir beispielsweise in Ladengeschäften dazu, Objekte auszuwählen, die auf Regalböden in Augenhöhe platziert sind.

Beim Anstups-Prinzip geht es also um kleinste Veränderungen, die bereits einen großartigen Effekt auf unser Verhalten haben können. Ganz wesentlich dabei ist, dass jedermann ja trotzdem seine Servierplatte überbordend befüllen oder ganz unten ins Regal greifen könnte.

Anstupser haben zum Beispiel auch das Sortieren von Abfällen auf bis zu 25 Prozent ansteigen lassen. So riet Noah Linder den Anwohnern in einem Stockholmer Vorort zuerst, ihre Lebens-Mittel Abfälle um 25 Prozent besser sortiert sehen zu wollen. Dafür wurden Bioabfalltonnen vor zahlreichen Gebäuden platziert, die aber niemand so richtig annehmen wollte. Um das zu ändern wurde ein Flugblatt gedruckt mit dem Hinweis…

“Mach’s auch! Dein Nachbar tut’s bereits.”

Dieses Flugblatt wurde dann zusammen mit Sortierbeuteln ausgegeben mit dem Ziel, es für alle Anwohner einfacher zu machen, mit dem Abfallsortieren zu beginnen und daraus eine Gewohnheit werden zu lassen.

“Solche wertfreien Argumente, die mein eigenes persönliches Lebensumfeld betreffen wirken oft besser als alle ‘Rettet unsere Umwelt!’-Argumente. Wenn es meine Nachbarn tun sollte es auch für mich das Richtige sein.”

Wir brauchen regelnde Umgebungen

Oft ist schlichtweg unklar was von uns im öffentlichem Raum erwartet wird, denkt Noah. Ein Beispiel dafür sind Abfallbehälter, die meist so gestaltet sind, dass sie sich strukturell in die Umgebungsarchitektur einpassen anstelle gut sichtbar daraus hervorzutreten.

“Wenn wir wollen, dass Leute ihre Abfälle in die Abfalleimer werfen, sollten wir dafür weithin sichtbare und klar als solche gut identifizierbare Abfalleimer entwickeln. Dann wird jedem sofort klar welche Erwartungshaltung hier im öffentlichen Raum vorherrscht.”

“Studien haben ebenfalls gezeigt, dass wenn wir andere Leute dabei beobachten Regeln zu brechen, wir dazu tendieren das selbe zu tun. Falls es zum Beispiel irgendwo viel Graffiti an den Wänden gibt, werfen wir dort auch umgehend mehr auf den Boden. Ich möchte das umkehren und erforschen, wie wir Umgebungen gestalten können die nachhaltiges Verhalten fördern.”

Der nachhaltigste Campus weltweit

Noah macht uns allen klar, dass real existierende Umgebungen in einer sehr mächtigen Art und Weise direkten Einfluss auf unser Verhalten nehmen können. Das zuanfangs vorgestellte Anstups-Prinzip hatte den selben Effekt auf einer kleineren Skala aber nun würde Noah gerne herausfinden wie wir städtische Räume und auch komplette Stadtentwicklungen in ihrer Gesamtheit anlegen sollten, um förderlich für nachhaltige Verhaltensänderungen beim Umweltschutz zu sein.

“Mein Fokus liegt auf dem Design von Umgebungen in bestmöglicher Art und Weise um Menschen zu einem spezifisches Verhalten zu ermutigen. Ich glaube nicht, dass uns dies mit unserem heutigen Städtebild gelingt.”

Kommendes Frühjahr reist Noah nach Singapur. Dort wird er mit der Nanyang Technological University (NTU) kooperieren, einer der top Universitäten des Landes. Sein Ziel ist nichts Geringeres als den NTU Campus zum nachhaltigsten der Welt zu machen.

Quelle

Die Studie selbst finden Sie mit einem Klick auf auf frontiers in Psychology.

Mit Steffen Schwarz auf Kaffeetour

Screenshot: ‘Essgeschichten: Wachmacher der Herzen’ © SWR Fernsehen, 2018

Aus den Essgeschichten im SWR Fernsehen

Am 5. November 2018 sendete das SWR Fernsehen um 18:15 Uhr MEZ in der Sendereihe Essgeschichten den knapp 30 minütigen Beitrag ‘Cappuccino und Co.- Der Kult um den Kaffee’, der noch bis einschliesslich 4. November 2019 in der SWR Mediathek abrufbar ist.

SWR-Redakteurin Maja Hattesen und ihr Team begleiten unseren Geschäftspartner Dr. Steffen Schwarz vom Coffee Consulate in Mannheim dabei zu allerhand Standorten:

Etwa zu den Deutschen Kaffeemeisterschaften in Bremen, wo die wundervollen Tassen der Walküre Porzellanfabrik aus Bayreuth zum Einsatz kommen. Dort hat Schwarz auch schon seinen Erzfeind ausgemacht: Den vor Eigenlob strotzenden gemeinen Kaffeezubereiter: “Heute weiss man: Ein Barista ist tätowiert, hat einen dicken Bart und ‘ne Hornbrille…”, sagt er. Und lächelt.

Als Naturwissenschaftler unter all den vielen Selbstdarstellern ist Dr. Steffen Schwarz sicherlich eine Besonderheit. Der promovierte Mediziner greift aus einem reichen Erfahrungsschatz aus Biologie, Chemie und Biochemie, wenn er sich an die Bohne macht. Und darum dreht sich alles bei ihm. Oder fast alles. Denn der Mensch, das bemerkt man schnell, steht bei all dem was er tut, stets an erster Stelle.

Kaffeerösten: “Eine Art thermische Verdauung.”

Und so erfahren wir – kurz nachdem er dem Zuschauer erklärt hat, dass Rösten im Grunde nichts Anderes als eine thermische Verdauung sei – davon, wie schwer es Kaffeefarmer wie der auch uns persönlich bekannte Andres Quintanilla aus El Salvador haben, deren Ernten zuletzt durch Naturkatastrophen um bis zu 40 Prozent vernichtet wurden.

Über einen reissenden Fluss, den eine Seilbrücke als Rettungsseil überspannt, würden inzwischen seine Rohkaffeesäcke von einer auf die andere Seite gezogen, kommentiert Schwarz einen YouTube-Film, den ihm der Farmer mitgebracht hat. Sandra Schwarz, seine Ehefrau, verantwortet mit der Geschäftsführung für die Amarella Trading e.K. den direkten Handel diesbezüglich. Das bringt vor allem den Erzeugern in den Ursprungsländern am meisten.

“Die DNA des gesamten Spiels” sei jener Austausch, der laufend zwischen dem Farmer, dem Röster, dem Inverkehrbringer, dem Barista als Zubereiter und dem Verbraucher ablaufe, erklärt Schwarz und ist davon überzeugt, dass man nur so gegen Industrie und Grossisten antreten kann, die alles Mögliche wollen. Nur keinen wirklich sehr guten individuellen Spezialitätenkaffee. Die Masse macht’s.

globale erwärmung: ein klima- und kaffeekiller

Auch macht ihm Sorgen, dass bei einem bleibenden Anstieg der Temperatur von durchschnittlich 2° Grad Celsius auf der Erde innerhalb von 20 bis 30 jahren rund 70 Prozent der heutigen Anbaufläche für Kaffee zerstört würden. Denn die hauptsächlich entlang dem Äquator gedeihende Coffeapflanze reagiert dann sehr sensibel mit allerlei Blattkrankheiten wie dem Kaffeerost oder auf Schädlingsbefall durch den Kaffeekäfer.

Inzwischen hat Barista Nicole Battefeld aus Berlin ihren Teil der Meisterschaft in Bremen gewonnen und wir haben nacheinander ihren Mitbewerber Barista Thomas Burckhardt aus Kaiserslautern, Barista Arianne Csollak Tyllios aus Stuttgart, Barista Norman Magolei mit seinem Riechstein, den medittierenden Latte-Art Künstler Markus Badura aus Deidesheim und Kaffeekenner Goran Huber näher kennengelernt oder zu Wort kommen lassen.

Nur unweit des Bremer Messegeländes als dem Veranstaltungsort entfernt, tätigt Kaffeelogistiker Vollers seine Geschäfte: “Jede zweite Bohne kommt in Bremen an”, spricht SWR-Redakteurin Maja Hattesen zu ihren Bewegtbildern. Und schliesst mit drei Beispielen, deren Standorte sie auch besucht.

vor ort besucht

Der erste liegt in Filderstadt bei Landwirt Gerhard Daumüller, der sich als Kräuterfachmann mit Dr. Steffen Schwarz auf eine Reise ins Land des Humus gemacht hat. In zahlreichen Testreihen optimiert das Duo mit Kaffeesatz und den sogenannten Silberhäutchen, die beim Rösten übrigbleiben, die Bodenqualitäten. Daumüller hatte beim Besuch einer Kaffeeplantage selbst entdeckt, dass wo immer sich auch Erdreich mit solcherart Dünger mischt das Ergebnis sehr wurm- und nährstoffreich sei. Schnecken hingegen bleiben den so bereiteten Feldern fern: Für sie ist das Koffein schlichtweg toxisch.

Hattesen’s zweites Beispiel liegt in Speyer. Dort in der Pfalz haben Sabine und Jochen Springer in einer kleinen Nebenstrasse ihre Caférösterei Springer’s Kaffeemanufaktur aufgemacht. Sie trotzen erfolgreich den zahlreichen Anbietern in den besseren Lauflagen. Weil sie selbst rösten, sagt Sabine Springer. Gegen Qualität ist jedes andere Argument machtlos.

Zuletzt geht’s noch in die Caférösterei echt HAMMER in Neckarsulm, die neben ihrem eigenen selbst gerösteten Kaffee auch noch eigene Pasta zubereitet. Und dort sitzt auch wieder Steffen Schwarz so wie er es am liebsten hat: Fachsimpelnd im Kreise ‘seiner’ Kaffeeliebhaber.

Aus der Erfa FoodService Mediathek

Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH, stellt sich vor. Ein Video der maximinimum filmproduktion für die © Erfa-Gruppe FoodService, 2018.

Stephan Weber zur Intention

In einem Videospot der maximinimum filmproduktion für die Erfa-Gruppe Foodservice von Unternehmensberater Michael Möhrings stellt Geschäftsführer Vertrieb Stephan Weber aktuell sich und seine Vorstellungen zum zukünftigen Erfahrungsaustausch der WEBER Packaging GmbH innerhalb eben dieses Netzwerkes den Mitgliedern vor.

Delme-Werkstätten gGmbH: Jahresbericht 2017

Eine Doppelseite aus dem Jahresbericht 2017. Scan: © Delme-Werkstätten gGmbH, 2018

Eine Doppelseite aus dem Jahresbericht 2017. Scan: © Delme-Werkstätten gGmbH, 2018

Café und Bistro Delsul in Sulingen

Frau Ute Stollreiter, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Delme-Werkstätten gGmbH, hat uns freundlicherweise eine Doppelseite ihres Jahresberichts 2017 zur Veröffentlichung im Rahmen unseres Pressespiegels überlassen.

Mit einem Klick auf obenstehendes Motiv öffnet sich ein PDF-Dokument, welches Sie in Ihrem Webbrowser digital lesen und auch herunterladen können.

Darin wird über die Eröffnung des Cafés und Bistros Delsul in Sulingen sowie über den Themenkomplex Spezialitätenkaffee berichtet.

Nähere Infos zum noch jungen Projekt finden Sie auf www.delme-wfbm.de/de/mittagstisch-delsul.html oder auf deren offiziellen Facebook-Seite.

Erstklassig angerichtet

Wenn hier auch originell überhöht – Inszenierung ist alles. Foto: Toa Heftiba für Unsplash, 2018

Wenn hier auch originell überhöht – Inszenierung ist alles. Foto: Toa Heftiba für Unsplash, 2018

21. GenussGipfel erstmals in Bielefeld

Wie der EHI Retail Institute e.V. (EHI) aus Köln in seiner Pressemeldung vom 24. Januar 2018 berichtet, wird die jährliche Feinkost-Messe des Corpus Culinario e.V. erstmalig vom EHI selbst organisiert.

Abweichend vom bisherigen Standort wird dieser 21. GenussGipfel erstmals in Bielefeld stattfinden, heisst es darin weiter. Als Messeareal dient dann die attraktive SchücoArena Alm, die zum Umfeld des Fussballvereins Arminia Bielefeld gehört.

Zu diesem Anlaß treffen sich an insgesamt zweieinhalb Tagen Produzenten, Lieferanten und Händler nationaler wie internationaler Spezialitäten, um die feinsten Delikatessen zu probieren und sich über aktuelle Trends der Feinkost-Branche auszutauschen.

Gourmet Hotspot Bielefeld

Dieses Jahr fungiert Bielefeld als Hotspot für alle Gourmets und präsentiert zum ersten Mal an zwei Tagen neben hochklassigen Produkten auch ein interessantes Rahmenprogramm. Fachbesucher können die Veranstaltung kostenlos besuchen und erhalten einen Eindruck von aktuellen Trends bei hiesigen Händlern. Vor dem Hintergrund des ansteigenden Außer-Haus-Verzehrs mit einem prognostizierten Umsatz von etwa 80 Mrd. Euro in 2017, laut npdgroup Deutschland, und den höheren Qualitätsansprüchen der Kunden, ist die Veranstaltung für den Handel noch attraktiver.

Informieren – probieren – netzwerken

Wie in den vergangenen 20 Jahren steht auch 2018 der Hochgenuss im Mittelpunkt der Hauptveranstaltung des Corpus Culinario. Ausgewählte Manufakturen präsentieren Qualitätsprodukte aus ganz Europa, die im herkömmlichen Lebens-Mittel Einzelhandel noch nicht zu finden sind. Von diesen Spezialitäten erhalten die besten den Titel „Produkt des Jahres“, der für ein Jahr werblich genutzt werden darf. Neben handwerklich auf höchstem Niveau hergestellten Klassikern werden die knapp 80 Aussteller auch aktuelle Trends der Branche präsentieren. Doch nicht nur auf den Tellern gibt es Neues zu entdecken, erstmals bietet der GenussGipfel den Gästen und Ausstellern ein umfassendes Rahmenprogramm mit vielen Vorträgen zu praxisnahen Themen. Es gibt Raum für Fragen zum Onlineshop oder der Lebensmittelinformationsverordnung sowie den direkten Austausch zwischen Fachbesuchern und Ausstellern.

„Der GenussGipfel ist eine Trendmesse mit Fokus auf den Feinkosthandel und bietet den Kaufleuten seit 21 Jahren eine Plattform zum Netzwerken.“
– Michael Gerling, Geschäftsführer EHI –

Die WEBER Feinkost-Messethemen 2018


After-Work-Coffee

Unser Tipp

Mit Öffnungszeiten werktags bis 20:00 Uhr sowie samstags und sonntags bis 19:00 Uhr (MEZ), bietet Ihnen unser Geschäftspartner The Coffee Store Bielefeld nach einem intensiven Messetag noch ein zwei Stunden Zeit für eine Tasse bestmöglichen Spezialitätenkaffee und gute Gespräche in angenehmer Runde.


Weiterführende Informationen

 

ÜBER DAS EHI

Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 800 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

 

ÜBER DEN CORPUS CULINARIO E.V.

Der Corpus Culinario e.V. ist die Vereinigung führender Delikatessen-Kaufleute in Deutschland. Unsere stimmberechtigten Mittglieder sind inhabergeführte Ladengeschäfte und qualitätsbewusste Gastronomen mit besonderem und individuellem Feinkostangebot. Des Weiteren sind dem Corpus Culinario e.V. exzellente Produzenten, Lieferanten und Importeure im Rahmen einer Fördermitgliedschaft angeschlossen. Der Corpus Culinario hat es sich als Netzwerk- und Kommunikationsplattform zur Aufgabe gemacht, diese Vielfalt auf unterschiedliche Art zu teilen.

Eine Frage der Milch

Cover: © barista DAS KAFFEEMAGAZIN, 2018

Cover: © barista DAS KAFFEEMAGAZIN, 2018

Buchautorin und Redakteurin Barbara E. Euler schreibt in der aktuellen Ausgabe von barista DAS KAFFEEMAGAZIN über jene Zutat, ohne die beim Kaffeezubereiten nahezu gar nichts geht...

MILCH!!!

Dass Milch aber nicht gleich Milch ist und ein perfekter Milchschaum von Kühen mit Hörnern einen Topstatus bei Coffeologen wie Baristas erzielt – das und mehr lesen Sie im dazugehörenden redaktionellen Beitrag. Klicken Sie dazu einfach aufs oben abgebildete Magazincover!

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an Herrn Benjamin Brouer, den stellvertretenden Chefredakteur von FIZZZ in der Meininger Verlag GmbH, der uns den Artikel im hochauflösenden Original als PDF-Dokument für unseren Pressespiegel zur Verfügung gestellt hat. Die original Printausgabe bekommen Sie [hier].

Gegebenenfalls müssen Sie sich zur optimalen Lektüre den gratis erhältlichen Adobe Acrobat Reader auf Ihren Rechner laden.

Der eigene Kaffee - selbst geröstet

Einfüllen, den grünen Startknopf drücken... fertig! Foto: mattstark.de für die © WEBER Packaging GmbH, 2017

Einfüllen, den grünen Startknopf drücken... fertig! Foto: mattstark.de für die © WEBER Packaging GmbH, 2017

Auf der Messe Stuttgart präsentierte die WEBER Packaging GmbH zuletzt im Rahmen der südback 2017 einen vollständigen Prozessablauf zum Kaffeerösten in der eigenen Bäckerei. Neu ist ab Januar 2018 ein dreitägiges Intensivseminar, das die Bundesakademie des Bäckerhandwerks anbietet.

Yvonne Scherer strahlt seit der erfolgreichen Wiedereröffnung einer Filiale der Bäckerei Hirth im Bad Friedrichshaller Ortsteil Kochendorf übers ganze Gesicht: Dort am Rathausplatz 6 ist die heute 26-jährige Bäckermeisterin Filialleiterin von Hirth's BrotCafé.

Dort im Flagship-Store der Bäckerei Hirth röstet sie seitdem mit großer Leidenschaft ausgesuchten Spezialitätenkaffee. Ihr Chef ist Johannes Hirth junior, ebenfalls Bäckermeister sowie außerdem Mitglied der Deutschen Bäcker-Nationalmannschaft. Zuletzt wurde der Südwestrundfunk (SWR) auf ihn als Protagonist der Wildbakers aufmerksam – einem Duo, das durch Erlebnis-Backkurse, rebellische YouTube™ Videos und als Buchautoren vorerst vor allem im baden-württembergischen Sprachraum punktet.

Meine Bäckerei. Mein Kaffee. Meine Marke.

Zusammen mit seiner Filialleiterin Yvonne Scherer produziert er inzwischen auch seinen eigenen Spezialitätenkaffee: Cafe créme und Espresso aus El Salvador, der Nuancen von roten Beeren, einem Hauch Zitrus und Schokolade in seinen Aromen transportiert.

Dieses neue Alleinstellungsmerkmal als Bäckerei vermarktet Johannes Hirth junior sehr erfolgreich unter seinem eigenen Label als Eigenmarke in der Region Heilbronn-Franken:

„Wer mir darin nacheifern will, für den gibt’s ab sofort ein sehr gutes Seminar: Das verlassen Sie dann am Ende mit Ihrer eigenen, selbst komponierten und gerösteten Kaffeemarke!“

Seminar

Von Montag bis Mittwoch, 22. bis 24. Januar 2018 wird das in seiner Art erste dreitägige "Intensivseminar für Bäckereien und Konditoreien: Der eigene Kaffee - selbst geröstet" von der Bundesakademie des Bäckerhandwerks in Weinheim angeboten.

Der zusammen mit dem Coffee Consulate in Mannheim – als Deutschlands wohl bedeutendster Kaffeeschule – konzipierte Kurs beinhaltet das Live roasting auf einem SOLAR-II Kaffeeröster aus dem Vertrieb der WEBER Packaging GmbH, welche die Bundesakademie als Partner unterstützt. Aufgrund der regionalen Nähe der Akademie zum Coffee Consulate findet nicht zuletzt eben dort dann auch ein Teil der akademischen Schulungen statt.

Meine Bäckerei. Mein Kaffee. Meine Marke.

Der WEBER Auftritt auf der südback 2017. Foto: mattstark.de für die © WEBER Packaging GmbH, 2017

Der WEBER Auftritt auf der südback 2017. Foto: mattstark.de für die © WEBER Packaging GmbH, 2017

Von Samstag bis Dienstag, 23. bis 26. September präsentierte die WEBER Packaging GmbH auf der südback 2017 ihr WEBAroast Rundum-Sorglos-Konzept. Als eine der wichtigsten Trendmessen für Bäckereien und Konditoreien geschah das am Beispiel von Hirth’s BrotCafé aus Bad Friedrichshall.

Johannes Hirth junior ist Bäckermeister und Mitglied der Deutschen Bäcker-Nationalmannschaft. Im baden-württembergischen Bad Friedrichshall betreibt er seit diesem Sommer Hirth’s BrotCafé, den Flagship-Store der familieneigenen Bäckereifilialen. Als Anwender des WEBAroast Rundum-Sorglos-Pakets bietet er seitdem sein eigenes Label an Spezialitätenkaffee an.

Den Rohkaffee dafür bezieht er über den Geschäftspartner der WEBER Packaging GmbH, der Amarella Trading e.K., aus direktem Handel. Im Vergleich zum Fair trade System hat dies den Vorteil, dass der Kaffeefarmer einen noch höheren Umsatz beim Abverkauf seiner Ware erzielt. Die Seecontainer aus Übersee kommen direkt in Mannheim, dem Standort des Direct traders an.

Rote Beeren, Zitrus und Schokolade

Johannes Hirth junior: "Wir haben uns für eine Rohkaffee-Varietät entschieden, die aus El Salvador kommt. Diese besticht durch aromatische Nuancen wie rote Beeren, einen Hauch Zitrusfrüchte und Schokolade."

Geröstet wird diese seine Spezialität auf dem Solar-II Kaffeeröster, an dem anstelle eines Kamins der optional erhältliche Raucheliminierer Avirnaki angeschlossen wurde. Dieser sorgt sprichwörtlich ausschliesslich für heiße Luft, entlässt aber keinerlei Rauchpartikel mehr.

Schonender geht's nicht

„Am Ende des ausgesprochen schonenden Röstvorgangs, der – im Vergleich zu den sehr heißen und bis zu 45 Sekunden kurzen Industrieröstungen – mit knapp einer halben Stunde und Temperaturen bis maximal rund 209 Grad Celsius – geradezu schonend abläuft, fallen bei Hirth nur matt wirkende Kaffeebohnen aus der Rösttrommel“, erklärt Ingo H. Klett, Coffeologe bei der WEBER Packaging GmbH. Das sei ein Qualitätskriterium, da glänzende Bohnen nur dafür sprechen würden, dass zuvor bereits beim Röstvorgang Kaffeeöle und Fette aus der Bohne getreten wären. Und die sollen ja aber vielmehr als Geschmacksträger in die Tasse gelangen. Und zwar erst nach dem Aufbrechen beim Mahlvorgang vor dem Aufbrühen.

Erfolgreiches Consulting

Stephan Weber, Geschäftsführer Vertrieb der WEBER Packaging GmbH freut sich: „Mit Johannes Hirth als Mitglied der Deutschen Bäcker-Nationalmannschaft haben wir einen tollen innovativen Kunden als Anwender gewonnen, der zum einen unseren gesamten Prozessablauf „Kaffee“ abbildet, und inzwischen mit Filialleiterin Yvonne Scherer sehr leckeren Cafe créme und Espresso in seinen Räumen selbst röstet.“

Kaffee-Sommelier

Als Manifestation seiner Kaffeekompetenz leistet sich das Güglinger Familienunternehmen einen Coffeologen. Nur knapp 200 weltweit gibt es momentan. Ingo H. Klett steht als „Certified Barista Level I und II“ der ehemaligen Specialty Coffee Association of Europe (SCAE) (heute: SCA German Chapter) nicht nur professionell am Siebträger sondern kennt aufgrund seiner noch weitaus umfassenderen Ausbildung in Europas bedeutendster Kaffeeschule auch die wesentlichen Aspekte bezüglich Anbau, Ernte und Aufbereitung der Coffeapflanzen sowie hinsichtlich des Röstens, der Verpackung, dem Nachreifen im Ventilbeutel und der eigentlichen Zubereitung.

VERPACKUNGEN. IDEEN. BEIDES.

Die WEBER Packaging GmbH entwickelt, gestaltet, liefert und verkauft seit 1972 Verpackungen und Verpackungslösungen für die Lebens-Mittel* Branche.

Seit 2012 ist sie als Vertriebspartner der Coffee-Tech Engineering Ltd. für den Solar Ladenröster und den Avirnaki Raucheliminierer tätig. Anlässlich der World of Coffee Nizza 2013 erzielte sie im Rahmen der New Product of the Show Awards für ihr völlig neuartiges Röstkonzept zum Selbströsten ausgesuchter Spezialitätenkaffees eine Auszeichnung als „Highly Commended – Best In-Store Product or Service“.

Mit ihrem Engagement im Coffee business - als dem nach Mineralöl zweitgrössten Welthandels-Markt überhaupt - untermauert die WEBER Packaging GmbH nachdrücklich ihren Anspruch, ihre Erfolgsgeschichte als Denk- und Kompetenzzentrale für anwenderspezifische Vertriebskonzepte rund um Lebens-Mittel fortzuführen.

Heute zählen unter anderem rund 80 Prozent des Lebens-Mittel Einzelhandels (LEH) sowie viele erfolgreiche Kunden aus der gesamten Lebens-Mittel Branche Europas zu ihrer anspruchsvollen Klientel. Darunter zahlreiche innovative Bäckereien, Fleischereien, Entrepreneure, Startups, Freizeitparks und Foodtrucks.

*) Wir schreiben „Lebens-Mittel“ statt „Lebensmittel“ wie es die Herrmannsdorfer Landwerkstätten von Karl Ludwig Schweisfurth in Glonn bei München tun, um die Wertigkeit unserer Ernährungsgrundlage bewusst zu machen.

SCAE und SCAA sind jetzt eins!

"In good standing of..."; Logo: © SCA German Chapter, 2017

"In good standing of..."; Logo: © SCA German Chapter, 2017

WEBER automatisch SCA Mitglied

Froh und glücklich seien die Beteiligten, so liest man es online, verkünden zu können, dass sich inzwischen die beiden Verbände SCAE und SCAA Anfang des Jahres 2017 zur Specialty Coffee Association (SCA) vereinigt hätten.

Die deutsche Divison wird unter anderem auch SCA German Chapter genannt.

Wir, die WEBER Packaging GmbH, sind als ehemaliges SCAE member nun auch wieder im German Chapter der Specialty Coffee Association aktives Mitglied.

Besuchen Sie jetzt [ mit einem Klick auf diese Textzeile hier ] deren neue Homepage!

Oder öffnen Sie [ mit einem Klick auf obenstehendes Bild ] eine Infografik (PDF) zum Thema.